Avatar von x-beliebig
  • x-beliebig

mehr als 1000 Beiträge seit 15.06.2003

Re: Reaktionszeiten von unter einer Millisekunde???

In Form von signifikant geringerer Vierlässigkeit. In einer Industrieumgebung hat man durchaus auch Hochfrequenzfelder (sicherlich mit Spektrum im den ISM-Bändern), die die Empfänger aber trotzdem mit sehr hohen Pegeln dermaßen beaufschlagen, dass der eigentliche Signalempfang nicht mehr möglich ist (Bauteile in den Mischern produzieren plötzlich etwas ganz anderes, als es die ZF erwarten ließe. Filtern von Großsignalstörungen ist aber durchaus anspruchsvoll, je nach Art des Störsignals. Bei manchen Messungen, wo die Leitungen von Sensor zu Logger nicht installierbar war, haben wir diese Erfahrung mit einem durchaus sehr renommierten Lieferanten gemacht.
Insofern nehmen wir gerne und viel Kabel (gern auch geschirmt) und haben damit sofort einen um Klassen besseren SINAD. Gerade in Zulassungsbeschränktem Gebiet mit höheren Sicherheitsanforderungen würde ich auch überrascht sein, wenn ich das bei der Zertifizierung durch bekommen würde, wenn ich mal Funk ausprobiere. Es war schon schwer es überhaupt hin zu bekommen, dass heute Mikroprozessor gesteuerte Systeme im Bereich der Sicherheitstechnik eingesetzt werden dürfen. Lange Zeit war es notwendig die elektromechanische Wirkung des Sicherheitsfaktors nachzuweisen und bis heute ist der Nachweis auf Verhalten im mehrfachen Fehlerfall (CAT Einstufungen) gefordert. Ich denke (ich habe es noch gar nicht ausprobiert) dass ich bei den Prüfern nichts anderes als eine Kabelstrecke möglichst durch einen definierten Stromfluss besser überzeugt bekomme, als bei einer Funkstrecke. Das mag teilweise recht konservativ wirken, aber wenn man die Maschinen sieht und bedienen muss, ist man vermutlich froh, wenn das Verhalten von solider Elektrotechnik und Signalleitung über Kabel erfolgt.

Bewerten
- +
Anzeige