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  • AlAdler

mehr als 1000 Beiträge seit 19.07.2012

Als Patient und Eigner dessen, was da potenziell geraubt werden soll ..

Die Organisation, die der elektronischen Gesundheitskarte kritisch gegenübersteht, empfiehlt den Ärzten, sich gegen mögliche Fehler abzusichern und von den installierenden Firmen eine schriftliche Bestätigung einzufordern, nach der alle Sicherheitsstandards und Datenschutzbestimmungen eingehalten wurden.

Hmm, "schöner Workaround" für die Praxis, um aus der Haftung zu kommen, aber als Patient will man vielleicht gar nicht in die Situation kommen, den Arzt wegen Datenschutzverstößen verklagen zu müssen - damit der dann weiter auf den schlampigen Handwerker verweist.

Das Ziel sind ja nicht die Infrastruktur und die Chat-Protokolle der MTAs, sondern die Daten der Patienten: Wie bekomme ich denn heraus, welche Praxis "digital sauber oder dreckig ist"?!

Mir persönlich ist Schadensprävention ("dreckigen Arzt meiden") 1000-mal lieber, als den Schaden fremdbestimmt-leichtfertig in Kauf nehmen zu müssen - weil man die Katze im Sack kaufen muss ..

Also müsste es doch angesichts der offenkundigen Gefahr eine Möglichkeit geben, dass ein Arzt öffentlich dokumentiert und testiert, wie er seine Praxis und damit meine Daten schützt, oder?

Al

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