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  • rationis

26 Beiträge seit 01.08.2017

Insgesamt gute Entwicklung

TBBT hat Großes geleistet: sie greift die typischen Herausforderungen junger Wissenschaftler im akademischen, beruflichen wie auch persönlich-sozialen Alltag auf, garniert das ganze mit viel Humor (ja, auch mit ein paar Klischees, but so what) und schafft es doch tatsächlich, jedem Hauptcharakter über die 11 Staffeln eine ganz eigene (wenngleich llimitierte) Entwicklung zu verpassen., ohne deren charakteristischen Persönlichkeitsmerkmale zu verleugnen: Wer hätte je gedacht, dass Sheldon wirklich eine tragfähige Beziehung hinkriegt, dass Howard sich von seiner Mutter löst und Kinder kriegt, dass die flatterhafte Penny einen ernsten Beruf hinkriegt und dass Raj anfängt, frank und frei Frauen anzugraben.
Im Übrigen stimmt die Angabe im Artikel, dass Psychopharmaka keine Rolle spielten, nicht ganz. So hatte Raj einmal ein experimentelles Psychopharmakon zur Bekämpfung seiner Sozialphobie von Howards Frau erhalten - mit ganz eigenen und skurrilen Nebenwirkungen.
Und dennoch: es wurde wirklich Zeit aufzuhören, da die Persönlichkeitsentwicklung, die man den Charakteren zugestanden hatte, letztlich doch zu stark limitiert war, als dass noch mehr spannende und lustige Geschichten hätten entstehen können.

TBBT - Danke für die geile Zeit, alles Gute euch allen!

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