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  • Sonnenfee

239 Beiträge seit 27.02.2017

Arschloch hinterherwerfen ...

... ist leicht gesagt.

Nur angenommen, bei den 400 MA war die Leistungsbereitschaft oder das Können oder das Wissen (und es handelte sich dabei eben nicht nur um Produktionsarbeiter, sondern Ingenieure, Abteilungsleiter, Leute in verantwortlichen Positionen) nicht ausreichend -
was hätte man denn der immer so aufgeregten Presse für eine Begründung für die Entlassungen nennen sollen ?
Betriebsbedingt ?
Damit es dann wieder heißt: Tesla wird es nicht schaffen?
Das wäre ungerecht gegenüber den restlichen 33K Teslanern.

Um sich ein objektives Urteil bilden zu können, hätte man schon selber mit den Mitarbeitern zusammenarbeiten oder Einblick in die Bewertungen und das Bewertungssystem haben müssen. Alles andere ist Spekulatius.
Nur, mir fällt auch kein anderer Grund ein, der z.Zt. Sinn machen würde.

Ja, bei uns ist sowas - außer bei prekären Arbeitsplätzen - kaum möglich. Die Lücken, die solche Leute reißen, müssen dann die Kollegen zusätzlich noch füllen.
Unterm Strich bleiben aber die Defizite. Sowas kann sich ein Unternehmen im Wachstum nicht leisten.

Zu dem Vorwurf der UAW, viele dieser MA hätten mit der Gewerkschaft sympathisiert und wurden deshalb entlassen: Ein MA, der sich mit einem Unternehmen identifiziert und Engagement zeigt, mit allen anderen weiter nach vorn zu kommen, hat weniger Grund, Schutz bei den Gewerkschaften zu suchen (in den USA allemal).
Aber bitte, könnte auch was dran sein.
Wäre gut, wenn das ausreichend und objektiv durch eine unabhängige Stelle (NLRB) untersucht würde.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (29.10.2017 07:03).

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