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  • Eve Lapthorn

236 Beiträge seit 19.11.2003

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22047/1.html

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22047/1.html

Ein interessanter Artikel, quasi gleich ums Eck, bezüglich 'geistiges
Eigentum'.

'Geistiges Eigentum' sollte nach meiner unmassgeblichen Meinung zum
Unwort des Jahrhunderts gewählt werden.

In Wahrheit ist dieser Begriff ein künstlich geschaffenes Gebilde, es
existiert nur, weil es _Gewinn_ verspricht, legitimiert durch die
durch Geld verführte Gesetzgebung und schlichten Behauptungen von
'Rechteverwertern'.

Glauben solche 'Rechteverwerter' doch daran, dass über die Schaffung
dieses Unbegriffs die Möglichkeit bestehe, die Masse der Menschheit
finanziell zu melken.

Gundvorstellung dieser neoliberalen Einstellung ist, dass irgendwann
_ALLES_ irgendwem gehört - und somit auch _ALLES_ irgendwo vermarktet
werden muss. Aber besonders dieser 'neue' Markt wird einen rasanten
Konmzentrationsprozess durchlaufen. Es wird kein fairer Markt, denn
es stehen sich sehr wenige 'Rechteanbietern' mit hohem
Kapitalvermögen sehr vielen 'Rechtekonsumenten' mit geringstem
Kapital und sehr eingeschränkten Grundrechten gegenüber.

Wehrt Euch dagegen. Die Vorstellung von 'geistigem Eigentum' ist nur
eine Fiktion. Sie muss nicht real werden! Kopiert und vervielfäligt
nach Lust und Laune!

Und an den hier, aus der 'Leistung muss sich lohnen'-Abteilung... Ich
muss täglich meine Arbeit tun, um mein kümmerliches Gehalt zu
erhalten. Eben so, wie die meisten aller Menschen ihre tägliche
Mühsal durchleben. Es ist nicht einzusehen, dass jemand eine
einmalige Leistung technisch vervielfältigt, um den Rest seines
Lebens (oder gar darüber hinaus) ohne jegliche weitere Leistung dafür
Geld zu kassieren.

-eve
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