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  • scamp

240 Beiträge seit 22.02.2000

Bevor jetzt alle auf dem DENIC rumhacken...

...die können nichts dafür.

Das KK-Verfahren läuft so, dass bei einem eingehenden KK DENIC diesen
automatisiert an das den bisherigen Inhaber betreuende DENIC-Mitglied
weiterleitet. Dieses Mitglied muss dann seinen Kunden Fragen, ob er
dem KK zustimmt. Wenn der Kunde nicht reagiert, sollte das Mitglied
den
Antrag ablehnen. Normalerweise geht auch diese Teil vollautomatisch.
Wenn das DENIC-Mitglied dem DENIC gegenüber nicht antwortet, wird
automatisch die Zustimmung erteilt.

Früher war das mal andersrum, eine ausbleibende Antwort wurde als
Ablehnung
(NACK) gewertet. Das war aber Mist - vielleicht erinnert sich der
eine oder andere noch an den DotComCrash und Klitschen wie
"wwwdiscount" -
damals hatte man als Kunde ständig den Ärger, dass irgendwelche
DENIC-Mitglieder pleite gingen, und nicht mehr auf KKs reagierten,
und
man daher keine Chance hatte seine Domains umzuzuziehen.

Das neue Verfahren ist sinnvoll, setzt aber voraus dass die
DENIC-Mitglieder
keine totalen Vollpfosten sind.

Nunja, und bei wem hat Google google.de registriert?

Bei... MarkMonitor - "MarkMonitor sorgt für globalen
Online-Markenschutz".

Das kommt davon wenn man seine Domain bei irgendwelchen spackigen
Rechtsanwälten statt bei einer Firma, die Ahnung von der Materie hat,
registriert.

Also, Schuld an dem Desaster ist MarkMonitor, und Google, weil Sie
auf
diese komische Bude vertraut haben. Für eine Firma, die sich
angeblich
darauf spezialisiert hat, Marken zu schützen, ist das echt eine sehr
sehr peinliche Geschichte...

scamp
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