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Avatar von leider_heiser
  • leider_heiser

mehr als 1000 Beiträge seit 02.10.2004

Ja, das ist völlig unrealistisch

Ich war das auch in der Meldung drüber gestolpert. Das geht gar
nicht. Wie soll eine Bank, die eine Lastschrifteinreichung erhält,
denn jedesmal prüfen, ob dazu der Einreicher auch vom Inhaber des
bezogenen Kontos eine (mündliche oder schriftliche) Erlaubnis hat?
Wie soll das praktisch gehen? Soll in jedem Fall die Banke beim
Einreicher anrufen und sagen: Faxen Sie uns doch einmal die
unterschriebene Einzugsermächtigung?

Also: Solche Vorstellungen sind wirklich lachhaft.

Ich muss vorwegschicken, dass ich selber ein großer Freund des
LS-Verfahrens bin. Sowohl als Lieferant wie auch als Kunde. Und ich
fände es eher schade, wenn dieses  an sich recht zweckmäßige und für
beide beteiligten Seiten bequeme Verfahren sozusagen als
"Kolleteralschaden" dran glauben müsste.

Der rechtliche, auch datenschutzrechtliche, Skandal ist erst einmal
die Weitergabe von Daten. In diesem Fall von Bankverbindungsdaten.
Und hier liegt das Problem, nicht so sehr in dem Bezahlverfahren LS.
Und natürlich ist der ganze Datenschutz ein "Papiertieger". Verstöße
dagegen sind erstens oft schwer beweisbar und werden zweitens kaum
mit ernsthaften Sanktionen bedroht. HIER liegt das eigentliche
Problem - nicht so sehr im LS-Verfahren.


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