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  • Herr Paschulke

266 Beiträge seit 01.10.2005

heise-Nutzer/-Leser hier sind extreme Heuchler

Wenn es gegen :
Konzerne, Kapitalismus, Arbeitgeber, Finanzwelt, Marktwirtschaft, FDP, Microsoft, Apple, amazon, Arbeitnehmerrechtebeschneidung, Minderheiten etc. - kurz gegen all die bösen konservativ-liberalen Kräfte - geht, dann hält sich jeder IT-Affine hier für die Inkarnation von Robin Hood und die Personifizierung des Guten, der gegen böse Mächte hier über seine Tastatur anstänkert.

Sobald es jedoch um den eigenen Kopf/Job geht, werden aus den ganzen linken Che Guevaras hier, radikale FDP-Kapitalisten, die Sozial-Darwinismus in Reinstform betreiben, wenn sie fordern, dass nur die Stärksten (oder mit angeblichen besten Noten) sich in Firmen durchsetzen sollen. Eine solch heftige Heuchelei finde ich widerlich und abstoßend.

Zumal obendrein die Leute hier sich selbst für die bestqualifiziertesten halten, weil sie geistig nicht in der Lage sind die Verschiedenartigkeit von Bestenauslese und Diversität zu kapieren.

Zur Aufklärung für die ganzen "Profis" hier:
Diversität bedeutet nicht unter den Bewerbern auf eine Stelle den Achtbesten einzustellen , weil er weiblich, behindert, arabischer Abstammung oder Latino usw ist. Diversität bedeutet, dass bereits in Stellenausschreibungen auf ganz andere Eigenschaften größerer Wert gelegt wird. Zum Beispiel statt einen Programmierer mit dem besten Uniabschluss einer US-Elite-Uni) oder der bisher höchsten Position bei Microsoft oder Intel zu suchen (die zu 90% Weiße sind), sollte man Köpfe suchen mit z.B. zielgruppenspezifischer Erfahrung für den Posten der Leitung der Nahost-Abteilung. Am besten mit umfangreichen kulturellen Kompetenzen, die durch persönliche Erfahrung erworben wurden. Und schon kann man sicher sein, hierfür einen arabischstämmigen Akademiker einzustellen. DAS ist Diversität !

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