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  • Platanas

mehr als 1000 Beiträge seit 25.01.2009

Die Wiki-Talibane haben sich hier selbst sabotiert

Nachdem viele der orthodoxen Zensur-Admins der Wikipedia sich auch
der Wiki-Search zugewandt haben, hat sich der so notwendige Zuwachs
an empfohlenen Seiten ins Gegenteil verkehrt. Während nicht allzu
viele Nutzer, darunter übrigens viele Webmaster in eigener Mission,
Seiten empfohlen haben, zeigten sich die Wiki-Talibane wieder in
altbekannter Manier: Sie löschten am Ende täglich mehr Einträge, als
Neueingetragungen vorgenommen wurden. In den letzten Wochen war der
Wiki-Search Index deshalb sogar am schrumpfen und nicht am wachsen,
wie erhofft und notwendig.

Während in der Wikipädia noch reichlich Nachschub und Reserven an
löschbarem Content zur Verfügung steht, haben sich die Zensur-Admins
bei Wiki-Search wie die Wildsäue im Jungwald benommen. Zarte triebe
des Index-Wachstums wurden, bedingt durch schwer kontrollierbaren
Besserwisser-Drang der Wikipädia-Admins,  im Keim erstickt oder
gerodet.

Die von Besserwisser-Hormonen durchtränkten Wiki-Zenseure können eben
einfach nichts im Web stehen lassen, was ihrem persönlichen
Biedersinn widerstrebt. Hätten Sie Zugriff auf DNS-Server, so würde
das WWW innerhalb kürzester Zeit auf den Umfang der Gelben Seiten
einer Kleinstadt schrumpfen.

Nicht umsonst hat die chinesische Regierung schon mehrfach versucht,
die Wiki-Admins geschlossen für Zensurmaßnahmen im chinesischen Web
zu aquirieren – schließlich sind die Themen-Gauleiter der Wikipediä
immer noch wesentlich unnachgiebieger als die härtesten chinesischen
Zensoren im Staatsdienst.

Lass es gut sein Jimmy Wales, und schick doch deine Jünger und
Spießgesellen mal zum Unkraut jähten nach Kuba oder in eine der
schönen Sowjet-Republiken – oder nehmt einfach das China-Angebot an.
Letztendlich ist es egal was ihr löscht, Hauptsache ihr löscht.
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