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  • Lateral_Thinker

61 Beiträge seit 12.05.2010

Grundsätzliche Frage an die Linux-Protagonisten

In gefühlt jedem dritten Kommentar zu Artikeln über Windows 10 wird zur Installation von Linux geraten, ist ja nur eine Sache von 20 Minuten und für alles gäbe es Alternativen. Diese Poster haben vermutlich eine besonders langjährige Erfahrung, bei mir sind es nur etwas über 30 Jahre Softwareentwicklung, da gab´s noch nicht mal Linux 1.0

Wie sieht es denn unter Linux z.B. mit folgenden Software-Paketen aus, die meine Kunden verwenden:
1.) SolidWorks, AutoCAD und EPlan (jeweils Windows-Versionen)

2.) MS Office 2013 Excel wegen eines umfangreichen VBA-Programms mit Im- und Exporten

3.) DATEV-Software, für die ein Windows-Server vorgeschrieben ist (u.a. wird MS SQL Server verwendet) und die nur für Windows-Versionen freigegeben ist

4.) Diverse Spezial-Software, erstellt mit Visual Studio in C++ (mit MFC) und C# (mit .net und WPF) in denen weit über 100 Mannjahre Arbeit investiert wurden.

5.) Spezial-Abrechnungssoftware für Arztpraxen mit Citrix-Client für Windows und Kommunikation zur Kassenärztlichen Vereinigung

6.) Bei kleineren Privat- und Firmen-Kunden Fibu-Software wie z.B. Lexware, Datev-Nesy, Elster-Formular und Software von Buhl (Wiso).

7.) Für Privat: Funktioniert auch Chessbase 64bit, diverse Poker-Clients (Stars, 888, iPoker) incl. HoldemManager 2.0

Läuft das alles zu 100% fehlerfrei unter Linux, z.B. mit Wine?

Damit kein falscher Eindruck aufkommt: Ich habe auch schon Linux, meistens in Form von
Xubuntu, auf einigen älteren (Kunden-)Geräten eingerichtet, z.B. zur Nutzung für´s Internet. Es ist zweifellos ein erstklassiges Betriebssystem! Bei den meisten scheitert die Nutzung aber bereits mit deren Fibu-Programmen, die Windows voraussetzen.

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