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  • DOSenmann

mehr als 1000 Beiträge seit 25.02.2003

Qualität des geduckten Wortes, Peer Review

Hallo? Peer Review bei Elsevier, Wiley und wie sie alle heißen?
Eher kostenfrei durch andere, die dort auch publizieren. Die einzigen, die fett Kohle machen sind die Verlage, und die dummen Wissenschaftler spielen das Melkvieh, weil sie ja selber in high impact Journalen veröffentlichen wollen. Drecks-Impact-Faktor!

Und "Peer Review"?
Selten so gelacht. Ja, manches wird durchgesehen. Teils aber von Nicht-Fachidioten für diese Richtung - die können dann durchaus auch wertvolle Anmerkungen machen (weil sie es eben mit anderen Augen sehen), dafür entdecken sie andere, vielleicht fatale Dinge nicht.

ESI wird gar nicht angesehen. Da habe ich schon hochgefährliche Dinge gefunden. Oder es gibt Dinge, die im Netz bereits die Runde gemacht haben, der Klassiker "Just make up an elemental analysis". (Denk dir die Analyse doch einfach aus, ein Stück Kommunikation zwischen Prof. und Doktorandin, die halt noch im Dokument stand.)

Ich habe selber genügend gelesen und bin selber Mitautor einiger Paper, und habe auch vorab das eine oder andere zur Korrektur gehabt. Da gibt es Flüchtigkeitsfehler, Fehler der Sorte viele Köche verderben den Brei, fachlich schlicht falsche Sachen und auch eher unwesentliche Formatierungsfehler.
Ich frage mich nur, was sollte nun anders laufen, wenn ich etwas als Open Access publiziere, bestenfalls unter CC-Lizenz? Es sehen einfach mehr Leute, weil die Paywall nicht da ist. Aber qualitativ weiß ich nicht, ob sich da wirklich viel ändern sollte.

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