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  • Rainbow80

mehr als 1000 Beiträge seit 08.06.2009

Re: Gab es dazu wieder eine Gravitationswelle?

Dj-Dealer schrieb am 20.03.2019 14:26:

Bzw. war diese in dem Fall zu detektieren? Gegeben haben wird es sie sicherlich.

Gravitationwellen sind relativ schwer zu entdecken. Die beiden Detektoren, die das verschmelzen von schwarzen Löchern und Neutronensternen beobachtet haben, suchen im Frequenzbereich von 30-300 Hz. In dem Bereich erwartet man Gravitationwellen die durch das verschmelzen zweier schwerer Objekte entstehen. Welche Frequenz eine Supernova dabei hat, weiß ich jetzt leider nicht, aber vermutlich eine andere.

Weiterhin ist die maximale Entfernung auf die die LIGO Detektoren auf ein derartiges Verschmelzen reagieren irgendwo im Bereich von 100-300 Megaparsec, oder etwa 1 Mrd Lichtjahre.

Es ist also davon auszugehen, dass der Detektionsbereich nicht ausreicht um bei diesem Ereignis eine Gravtationswelle gemessen zu haben.

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