Kiwisauce schrieb am 13. September 2009 16:37
> Polizei Berlin ermittelt:
> > http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/138631/index.html
Das liest sich aber bei jemandem vom ccc ganz anders:
> http://www.copzone.de/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&p=773634#773634
Tja, was kann man nun glauben? Der Pressebericht an sich ist schonmal
faktisch falsch, da die person sich ja entfernen wollte, und nicht
wie angegeben.
Edit: Um das Forum etwas zu entlasten, das wohl gerade geheist wird
;) hier mal der Beitrag (Lieber Autor, verzeih mir!)
-------------------------------------------
Moin,
ich glaube, hier sind mal ein paar Fakten und Klarstellungen
angebracht. Zum Hintergrund: ich gehöre zum CCC, und unser Demo-Wagen
war auf dem Abstellplatz in unmittelbarer Nähe des Geschehens
abgestellt, wodurch auch einige unserer Mitglieder in das Geschehen
verwickelt wurden.
Der bunte Bus, den man im Hintergrund sieht, ist der Lauti des
schwarzen Blocks (tut mir leid, wenn ich da Anarcho-Syndikalisten,
Maoisten, und wie sie alle heissen, nicht auseinanderhalten kann).
Der hatte jedenfalls seinen Abstellplatz 10m weiter.
Und die Besatzung jenes Lautis, das ist die Vorgeschichte, die zu der
Situation in der Linkstrasse führte, hatte am Ende der Demo irgendwie
keine Lust, aufzuhören, und weigerte sich, vom Potsdamer Platz zum
zugewiesenen Stellplatz zu fahren. Es gab ein paar Diskussionen mit
den Beamten, und die Lauti-Besatzung war dann der Meinung, "Wir
wollen keine Bullenschweine" auf der PA kundgeben zu müssen. Blöde
Idee, aber naja. Müssen sie halt mit den Konsequenzen leben.
Irgendwann sind sie dann doch um die Ecke gefahren auf den
zugewiesenen Stellplatz, und dann gab es den zu erwartenden Zugriff
mit FE.
Bis dahin sind das alles meine Beobachtungen. Ein bißchen fehlt mir
ab dieser Stelle das Gesamtbild, ich muß einräumen, daß mir die Lage
nicht gefiel, und ich habe das Weite gesucht. Auf twitter gab es den
Bericht, daß sich Leute auf der Rasenfläche neben der Linkstraße
versammelt haben, PVB Platzverweise erteilt und diese auch
durchgesetzt haben.
Spulen wir ein bißchen vor, zu besagtem Video. Beziehungsweise kurz
davor. Ab hier alles Zeugenaussagen unserer Mitglieder. Eine junge
Dame hat auf jeden Fall einen zielgerichteten Ellenbogen einer
Beamtin abbekommen, ohne ihrer Meinung nach einen Grund dafür
geliefert zu haben. Und wagte es, nach der Dienstnummer zu fragen.
Das scheint sehr unbeliebt zu sein, jedenfalls wurde ihr auch unter
Einsatz "einfacher Gewalt" die Freiheit entzogen. An dieser Stelle
kommt der Fahrradfahrer ins Gespräch, der nämlich zufällig gerade die
Straße entlangkam, und es deswegen ebenfalls wagte, nach der
Dienstnummer des entsprechenden Beamten zu fragen. Man sieht am
Anfang des Films noch, wie er die Dienstnummer notiert, um dann dem
Platzverweis von der Strasse nachzukommen. Rest ist im Video zu
sehen, er bekommt mehrfach auf die Fresse und eine FE.
Genau dieselbe Geschichte berichteten auch andere: die Frage nach der
Dienstnummer führt für den Fragenden regelmäßig zu einer Tracht
Prügel und einem nächtlichen Aufenthalt hinter Gittern zur (sehr
gemächlichen) ID-Behandlung. Und wer auch nur ansatzweise wagt,
aufzumucken, bekommt auch gleich noch eine Anzeige wegen Widerstands
gegen die Staatsgewalt, Zusammenrottung, versuchte
Gefangenenbefreiung und Landfriedensbruchs reingedrückt.
So, liebe Beamte, jetzt die spannende Frage. Nehmen wir mal an, das
Geschehene hat wie von mir beschrieben stattgefunden (wir haben
Bilder, Zeugen, etc., aber das kann man in diesem Forum ja schlecht
alles darlegen). Findet ihr das Vorgehen eurer Kollegen dann
angemessen oder nicht? Ich brauche nämlich mal eine Einschätzung, ob
das jetzt schwarze Schafe sind, oder ein strukturelles Problem ist.
------------------------------------------
Lieben Gruß,
hh_maus
> Polizei Berlin ermittelt:
> > http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/138631/index.html
Das liest sich aber bei jemandem vom ccc ganz anders:
> http://www.copzone.de/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&p=773634#773634
Tja, was kann man nun glauben? Der Pressebericht an sich ist schonmal
faktisch falsch, da die person sich ja entfernen wollte, und nicht
wie angegeben.
Edit: Um das Forum etwas zu entlasten, das wohl gerade geheist wird
;) hier mal der Beitrag (Lieber Autor, verzeih mir!)
-------------------------------------------
Moin,
ich glaube, hier sind mal ein paar Fakten und Klarstellungen
angebracht. Zum Hintergrund: ich gehöre zum CCC, und unser Demo-Wagen
war auf dem Abstellplatz in unmittelbarer Nähe des Geschehens
abgestellt, wodurch auch einige unserer Mitglieder in das Geschehen
verwickelt wurden.
Der bunte Bus, den man im Hintergrund sieht, ist der Lauti des
schwarzen Blocks (tut mir leid, wenn ich da Anarcho-Syndikalisten,
Maoisten, und wie sie alle heissen, nicht auseinanderhalten kann).
Der hatte jedenfalls seinen Abstellplatz 10m weiter.
Und die Besatzung jenes Lautis, das ist die Vorgeschichte, die zu der
Situation in der Linkstrasse führte, hatte am Ende der Demo irgendwie
keine Lust, aufzuhören, und weigerte sich, vom Potsdamer Platz zum
zugewiesenen Stellplatz zu fahren. Es gab ein paar Diskussionen mit
den Beamten, und die Lauti-Besatzung war dann der Meinung, "Wir
wollen keine Bullenschweine" auf der PA kundgeben zu müssen. Blöde
Idee, aber naja. Müssen sie halt mit den Konsequenzen leben.
Irgendwann sind sie dann doch um die Ecke gefahren auf den
zugewiesenen Stellplatz, und dann gab es den zu erwartenden Zugriff
mit FE.
Bis dahin sind das alles meine Beobachtungen. Ein bißchen fehlt mir
ab dieser Stelle das Gesamtbild, ich muß einräumen, daß mir die Lage
nicht gefiel, und ich habe das Weite gesucht. Auf twitter gab es den
Bericht, daß sich Leute auf der Rasenfläche neben der Linkstraße
versammelt haben, PVB Platzverweise erteilt und diese auch
durchgesetzt haben.
Spulen wir ein bißchen vor, zu besagtem Video. Beziehungsweise kurz
davor. Ab hier alles Zeugenaussagen unserer Mitglieder. Eine junge
Dame hat auf jeden Fall einen zielgerichteten Ellenbogen einer
Beamtin abbekommen, ohne ihrer Meinung nach einen Grund dafür
geliefert zu haben. Und wagte es, nach der Dienstnummer zu fragen.
Das scheint sehr unbeliebt zu sein, jedenfalls wurde ihr auch unter
Einsatz "einfacher Gewalt" die Freiheit entzogen. An dieser Stelle
kommt der Fahrradfahrer ins Gespräch, der nämlich zufällig gerade die
Straße entlangkam, und es deswegen ebenfalls wagte, nach der
Dienstnummer des entsprechenden Beamten zu fragen. Man sieht am
Anfang des Films noch, wie er die Dienstnummer notiert, um dann dem
Platzverweis von der Strasse nachzukommen. Rest ist im Video zu
sehen, er bekommt mehrfach auf die Fresse und eine FE.
Genau dieselbe Geschichte berichteten auch andere: die Frage nach der
Dienstnummer führt für den Fragenden regelmäßig zu einer Tracht
Prügel und einem nächtlichen Aufenthalt hinter Gittern zur (sehr
gemächlichen) ID-Behandlung. Und wer auch nur ansatzweise wagt,
aufzumucken, bekommt auch gleich noch eine Anzeige wegen Widerstands
gegen die Staatsgewalt, Zusammenrottung, versuchte
Gefangenenbefreiung und Landfriedensbruchs reingedrückt.
So, liebe Beamte, jetzt die spannende Frage. Nehmen wir mal an, das
Geschehene hat wie von mir beschrieben stattgefunden (wir haben
Bilder, Zeugen, etc., aber das kann man in diesem Forum ja schlecht
alles darlegen). Findet ihr das Vorgehen eurer Kollegen dann
angemessen oder nicht? Ich brauche nämlich mal eine Einschätzung, ob
das jetzt schwarze Schafe sind, oder ein strukturelles Problem ist.
------------------------------------------
Lieben Gruß,
hh_maus