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  • GratefulMind

909 Beiträge seit 05.08.2017

Die Wiener Stadtregierung

hat einfach damit begonnen, ein Problem zu lösen:

Und zwar mit der Jahreskarte für den gesamten Wiener Bereich (ist nicht gerade klein als die einwohnermäßig zweitgrößte Stadt im deutschsprachigen Raum) für genau 365 Euro.

40% aller Wiener haben zugegriffen, weit über 700.000. Sie sind ja nicht blöd.

Dazu kommt auch noch, dass jeder ab 62 mit einem uneingeschränkten Jahresticket um 224 Euro fahren kann. Sozialhilfeempfänger bezahlen 200 Euro.

Das Angebot ist nicht nur billig, sondern auch qualitativ hochwertig, es gibt ein paar Jammerer, welche über eine einzelne Linie jammern (U-Bahn-Linie U6, zumindest ein Teiljammern ist feststellbar), weil sie nicht zu jedem Zeitpunkt auch einen Sitzplatz bekommen und manche Leute im Stehen ihren Döner essen.

Darüber hinaus kann man am Wochenende 24Std. durchgehend mit den Wiener U-Bahnen fahren. Das Ticket gilt auch für alle Züge der Bundesbahnen in Wien.

So gehts auch.

Allerdings: das Parken in Wien mit dem Auto ist in den meisten Bezirken an den engeren Wohnort (Stadtbezirk) gebunden. Und kostet eine Jahresgebühr.

Aber das wurde auch per Volksabstimmung festgelegt. Manche wollen halt, dass die Putzfrau mit dem Auto anreist und dann keine Parkgebühr bezahlen muss. In diesen Gegenden findet man auch nie einen Parkplatz, in anderen Teilen von Wien immer. Aber es kostet halt. Nicht gerade wenig, zwei Euro/Stunde.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (27.11.2017 08:48).

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