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  • RobertRR

3 Beiträge seit 03.09.2019

Recht auf Konfigurationssoftware?

Hallo,

wir haben bei uns AV-Technik eines namhaften Herstellers im Einsatz, welche die unangenehme Eigenart hat, sich nach einem Stromausfall in den Auslieferungszustand zurückzusetzen - und dann nicht zu funktionieren (Eingang nicht mehr wählbar, nur 1 Eingang statt 4, 720p statt 4K).

In solchen Fällen ist immer ein Einsatz des Installateurs erforderlich, der in 3 Minuten die Anlage wieder rekonfiguriert und verständlicherweise dafür einen entsprechenden Kostenausgleich fordert.

Also habe ich versucht, die Software über den Hersteller der Anlage zu beziehen um die Konfiguration nach einem Stromausfall wieder einspielen zu können.

Das wird mit dem Hinweis auf die Absicherung der "hohen Produktqualität" verweigert - ein Endkunde hat ja keine Schulung zur Konfiguration erhalten und würde bei einer selbst konfigurierten Anlage ja nicht das selbe Nutzungserlebnis haben. Ja.

Nur zugelassene Händler/Fachbetriebe erhalten Zugang zu Konfigurationssoftware und Firmwareupdates etc.

Wie ist das aber rechtlich zu bewerten?
Ist es (von dem Reset mal abgesehen) ein Produktmangel, den der Hersteller abschaffen muss? Gibt es ein Recht auf Konfigurierbarkeit von gekauften Produkten (insbesondere wenn dies im Lebenszyklus mehrfach, ggf. auch durch Designfehler erforderlich wird)?

Viele Dank für Euer Feedback.

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