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  • RZB

796 Beiträge seit 26.02.2002

passender Beitrag zur richtigen Zeit.

Vielen Dank für diesen Artikel zur richtigen Zeit. Der Wechsel des Lizenzmodells bedeutet auch für uns: Alternativen suchen.

Dies wird allerdings nicht leicht. Der Artikel hilft dabei sehr. Es gibt jedoch, meiner Meinung nach, ein paar Kriterien, die man bei der Betrachtung von Alternativen idealer Weise mit in den Vergleich hätten einbeziehen sollen, das sie - wie ich finde - ein besonderer Mehrwert in Confluence sind.

Confluence gilt als Colabrotation-Tool, und dies kann es perfekt wie kein anderes Tool.
In Confluence ist es möglich, dass tatsächlich mehr als eine Person an einem Dokument im selben Moment arbeiten und die Nutzer sehen live die Änderungen des anderen. Als würden 2 Nutzer gleichzeitig ein Blatt beschreiben. Eine Funktion die ich so eigentlich bisher nur bei google Wave gesehen habe.

Dabei ist es gar nicht schlimm, dass man den Confluence Editor nicht wechseln kann, denn alle anderen, mir bekannten WYSIWYG-Editoren, können finsichtlich gleichzeitigem Editieren nicht mithalten.

Auch abbrechende Verbindungen oder ablaufende Sessions werden sehr gut abgefangen. Dies kann in der Praxis der maßgebliche Unterschied bei der Benutzerakzeptanz sein, wie auch das autonmatsische Zwischenspeichern nicht veröffentlichter Änderungen. Lange am Text geschrieben und der Akku schmiert ab? Kein Problem, wenn man Confluence nutzt.

Auch die im Artikel angesprochene Confluence <-> Jira Integration, bei der sich in Confluence erwähnte Vorgänge in Ihrer Darstellung automatisch anpassen, abhängig davon, ob der Vorgang in Jira offen, gelöst o.ä. ist.
Das sind die Features, die unsere Nutzer liebgewonnen haben und welche die Suche nach Alternativen erschweren.

Aus administrativer Sicht lässt sich, nach 6 Jahren Erfahrung sagen, dass auch hier Maßstäbe gesetzt wurden. Zumindest für Umgebungen, die eine kurze Downtime zulassen. Das Upgrade auf die neue Version ist kaum mehr als das Ausführen des heruntergeladenen Binary. Der Upgrade-Assistent kümmerte sich ums Backup der alten Welt (für ein Roll-back), installierte die neue Version, migrierte die Daten in die neue Version und informierte darüber, wenn Konfig-Dateien eigenen Anpassungen enthalten mit einer Wahlmöglichkeit bei Konflikten.

So sehr wir die Atlassian-Produkte lieben gelernt haben so klar ist auch, dass sich unsere Wege mit der Zwangs-Cloud trennen werden. Schade für alle Seiten.

...und schon stellt sich die nächste Frage, die mMn ebenfalls bei der Betrachtung von Alternativen spannend wäre: zu welcher Zielsoftware lässt sie der Confluence-Content gut migrieren?

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