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  • xsmilingbanditx

633 Beiträge seit 19.02.2010

Re: Eine Gehaltserhöhung bekommt man hierzulande nur bei einem Jobwechsel. (kt)

Tec schrieb am 22. März 2014 13:26

> xsmilingbanditx schrieb am 21. März 2014 16:48

> > Nun ja, Geld ist nicht alles. Wenn ich meinen Job ohne
> > Magengeschwüre, Burnout und Frust relativ entspannt erledigen kann,
> > dazu noch super Kollegen und freundliche Chefs habe, so werde ich
> > nicht für 20% mehr die Stelle wechseln. Ich werde zwar von meinem
> > Gehalt auch kein Millionär, aber es reicht dicke für alles was man so
> > braucht plus genug Spaß am Leben. 

> Da hast du recht, wenn es Spaß macht zur Arbeit zu gehen und man
> sonst keine großen Wünsche hat (Haus, Auto, Privatschule etc..) ist
> das ok für einen.

> > Wem die soziale Komponente egal ist und man nur geldgeil durchs Leben
> > giert dann mag das Jobhopping schon das Richtige sein. Als
> > Informatiker wäre das ja durchaus machbar :-) 

> Ich verschenke ungern meine Arbeit und meine Lebenszeit verschwende
> ich ebenfalls ungern in aussichtslose Projekte (wie eine
> Festanstellung ohne Gehaltssteigerungen). Es gibt eben Wünsche welche
> man sich gerne erfüllen würde. Nicht jeder gibt sich gerne mit
> Mittelmaß ab.

Da hast du bedingt recht. Ich behaupte mal ich bewege mich gehaltlich
in einem Bereich, in dem Geld nicht unbedingt mehr der
ausschlaggebende Faktor für einen Stellenwechsel ist. 
Ob ich jetzt beispielsweise 30k Netto oder 33k Netto nach Hause trage
wäre mir egal. Von keinem Gehalt unter 1M/Jahr kann ich mir auf
Anschlag mal so ein Auto und ein Haus kaufen (je nachdem was man da
für Ansprüche hat :) ). 
Bekäme ich ein solches Gehalt, verriete ich meine Ideale und könnte
nicht mehr in den Spiegel schauen :) 

> > Diese Art Mitarbeiter haben sich aber die großen Unternehmen selbst
> > heran gezogen. Früher hieß es zum Beispiel "Einmal Siemens, immer
> > Siemens". Da hat wurde keiner gekündigt weils mal schlecht lief. Da
> > hat auch keiner gekündigt, einfach so. Heute geht's eher in die
> > Richtung "wie du mir, so ich dir". Verständlich. Wenn mein
> > Unternehmen mich jederzeit aus Kostengründen einsparen kann und will,
> > dann brauchen sie sich umgekehrt nicht wundern wenn man wechselt
> > weil's woanders mehr Kohle gibt.

> Die Zeiten sind eindeutig vorbei wo man von der Lehre bis zur Rente
> in einem Betrieb bleiben konnte. Beispiele gibt es in der neueren
> Zeit genügend wo knallhart die Mitarbeiter aussortiert werden müssen
> (Quelle, Siemens, Atos, Neckermann). Loyalität ist nichts mehr wert.
> Wer das nicht begreift, wird nur ausgenutzt und findet sich später
> als Opfer solcher Umstrukturierungsmaßnahmen wieder.

Ja und nein. Bei uns wird Loyalität auch finanziell belohnt. Hat nur
manchmal die falschen Effekte :)

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