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  • paco9

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Yast ist gut

ronda schrieb am 13.09.2017 06:41:

Also yast ist und bleibt für mich ein grund warum ich mit suse arbeite

es regelt halt alles zentral in einem tool - das ist der Vorteil, grade Anfänger empfehle ich suse weils durch yast einfach einzurichten ist.

Ja, Yast und der Yast-Softwarepaketmanager finde ich auch als Alleinstellungsmerkmal. Das Wichtigste finde ich ist die übersichtliche Strukturierung des Softwareschatzes. Man kann bequem eine Softwaregruppe wie "Office" aktiveren, oder auch sich am Themen-Baum entlanghangeln. Bei anderen Distris waren die Themen nicht weiter strukturiert. Da gabs nur ein Thema und dann eine endlose vollkommen unübersichtliche Aufreihung von Softwarepaketen. Bei Yast gibt es dagegen die bequeme Unterstruktur, z.B. Development -> IDE. Da hat man dann wirklich selektiv eine Liste der IDE-Pakete und nicht die anderen tausenden Libraries, die einem den Blick aufs gewünschte versperren.

Ubuntu hat zwar den Vorteil, dass in der Softwareansicht schöne Bildchen und eine bessere Beschreibung geliefert werden. Das verhilft der Übersicht enorm. Aber es fehlt die Unterstruktur der Pakete. Ich hab dann keine Lust eine halbe Stunde mich durch alle Pakete zu klicken.

Yast ist auch bei der Ersteinrichtung eine große Hilfe. Da braucht man auch keine Handbücher. Nur wenige Klicks und man hat alles bequem konfiguriert. Die Disk-Einrichtung, mit den logical volumes, Kryptopartitionen etc. sehr komfortabel einzurichten.

Manche andere Distris haben stattdessen nur rudimentäres zu bieten.

In frühen Suse Zeiten gab es auch noch ein dickes Buch zur CD Sammlung wo vieles gut erklärt war.

Paket im Shop mit Buch und DVD fand ich sehr schön. Einfach aus Prinzip, wenn MS-Windows im Regal steht sollte auch ein Linux da stehen.

PS : ich z.B mag Debian überhaupt nicht - da frage ich mich warum man sowas freiwillig einsetzt - aber so unterschiedlich sind halt die leute.

Im Raspbian ist es recht praktisch, oder Knoppix. Debian ist eben gut wandlungsfähig.

Der Komfort von Yast fehlt zwar, dafür gibt es andere Vorteile. Viele Pakete, die in Suse in keinem Repo vorhanden sind, sind dort einfach da. Vorteilhaft, dass eine eine Ubuntu-Kompatibilität bei den Paketen gibt. Die Nutzerbasis ist da einfach größer. Viele Entwicklungsprojekt sind auf Debian ausgerichtet.

Und manchmal will man auch gar keine schicke Oberfläche wie Yast, sondern ganz traditionell im Textmodus aufsetzen. Debian ist hier an vielen Stellen ursprünglicher.

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