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Achteinhalb neue Kompaktkameras von Nikon

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Coolpix P90

(Bild: Nikon)

Ausgestattet mit einem stabilisierten 24-fach-Zoom, das einen Brennweitenbereich von 26 bis 624 mm (äquivalent Kleinbild; F2,8-5) abdeckt, führt die Coolpix P90 den bunten Frühlingsreigen an. Nachdem Casio es mit der Pro EX-F1 und FH-20 vorgemacht hat, bietet jetzt auch die Nikon eine sogenannte Serienbildaufnahme mit bis zu 45 Bildern bei 15 Bildern pro Sekunde. Mit der Funktion Pre-Shot-Cache können zudem Bilderserien aufgenommen werden, von denen beim Drücken des Auslösers die letzten zehn Aufnahmen gespeichert werden. Der 1/2,3-Zoll CCD löst 12 Megapixel auf, die Höchstempfindlichkeit liegt bei ISO 6400. Neben Programm-, Zeit- und Blendenautomatik steht auch eine manuelle Belichtung zur Verfügung, aber auch Automatikverwöhnte kommen mit Motivprogrammen, einer Gesichtserkennung, einem Lächel-Auslöser und Blinzelwarnung auf ihre Kosten. Zusätzlich zum neigbaren 3-Zoll-Display (bis zu 90° nach oben und 45° nach unten) ist auch eine Motivfindung über einen elektronischen Sucher (rund 76.670 Pixel) möglich. Die P90 wird voraussichtlich ab März für von 429 Euro (UVP) erhältlich sein.

Coolpix S620

(Bild: Nikon)

Coolpix S630

(Bild: Nikon)

Gleich fünf neue Modelle der S-Serie stellt Nikon vor, die vor allem eines sind: farbenfroh. Allen voran die Coolpix S630 und S620, die 12 Megapixel auflösen. Während die S630 mit einem weitwinkelbefreiten 7-fach-Zoom aufwartet (37-260 mm äquivalent KB) entspricht das 4-fach-Zoom der S620 einer Kleinbildbrennweite von 28-112 Millimetern. Stabilisiert wird mittels Verschiebung der 1/2,3-Zoll großen CCD-Sensoren. Beide Kameras haben ein Display mit 2,7-Zoll-Diagonale (6,9 cm) und eine Höchstempfindlichkeit von ISO 6400. Während bei der S630 das Augenmerk auf die Handhabung in Form einer speziell geformten Daumenablage und einem geschwungenen Gehäuse gelegt wird, soll die S620 mit Schnelligkeit (Einschaltverzögerung: 0,7 s) trumpfen. Ab Ende Februar werden die beiden Kompakten für 269 Euro (S620) und 319 Euro (S630) erhältlich sein.

Zum gleichen Zeitpunkt sollen auch die "drei" verbleibenden, äußerlich kaum zu unterscheidenden S-Modelle auf den Markt kommen. Wobei man bei der S220 nicht wirklich von einem eigenständigen Modell sprechen kann, da sie baugleich mit der S225 ist und sich nur durch die Gehäusefarbe unterscheidet (nur Silber). Bei den 10-Megapixel-Knipsen setzt Nikon vor allem auf Motivprogramme, die Blinzelprüfung und den Lächel-Auslöser und verzichtet auf manuelle Bedienmöglichkeiten. Lediglich das 3-Zoll große Touchdisplay der S230 sticht aus der Farbenvielfalt hervor, während die S220/S225 einen 2,5-Zoll-Monitor haben. Das berührungssensitive Display erklärt auch den Preisunterschied von 50 Euro ( S230 – 209 Euro; S220/225 – 159 Euro).

Coolpix L100

(Bild: Nikon)

Mit einer Auflösung von 10 Megapixeln, einem 15-fach-Zoom von 28-420 mm (entsprechend Kleinbild) bei einem Preis von 269 Euro soll die Coolpix L100 Fotobegeisterte mit kleinem Budget ansprechen. Mit Hilfe des beweglichen 1/2,3-Zoll-CCD-Sensors beugt die Kamera verwackelten Bildern vor, und die Funktion "Motion Detection" verkürzt automatisch die Belichtungszeit bei sich bewegenden Motiven. Während das "Topmodell" P90 noch manuelle Einstellungen zulässt, muss sich der L100-Nutzer auf 15 Motivprogramme, die Blinzelwarnung und den Lächel-Auslöser verlassen. Mit einem 3-Zoll-Display rundet Nikon das ab März erhältliche Angebot ab.

Weitaus kompakter fallen die Coolpix L19 und L20 aus, die beide durch zwei AA-Batterien mit Strom versorgt werden. Während bei der L19 acht Megapixel auf einem 1/2,7-Zoll kleinen CCD-Sensor Platz finden müssen, drängen sich bei der L20 sogar 10 Millionen Pixel auf einem winzigen 1/3-Zoll-Chip. Große Bedientasten und zahlreiche Automatiken sollen einfach und komfortabel zum "Top-Shot" führen. Selbst das Einstellen einer vorprogrammierten Automatik können die Modelle jetzt durch eine Bildanalyse und automatische Wahl des passenden Programms dem Fotografen abnehmen. Ende Februar werden die L19 für 109 Euro und die L20 139 Euro auf den Markt kommen. (rst)