Ausstellung zeigt Reisebilder großer Fotografen

180 Reisebilder von 17 Künstlern zeigt das Gegenwartsmuseum Berlinische Galerie. Unter dem Titel "Die fotografierte Ferne" sind unter anderem Arbeiten von Erich Salomon, Hans Pieler und Wolf Lützen zu sehen.

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Ausstellung: "Die fotografierte Ferne" zeigt Reisebilder großer Fotografen

Unbekannter Fotograf, Japan, 1875-1910, © Urheberrechte am Werk erloschen

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  • dpa

"Die fotografierte Ferne" – unter diesem Titel zeigt das Gegenwartsmuseum Berlinische Galerie Reisebilder wichtiger Fotografen. Vertreten sind große Namen von 1880 bis heute wie Erich Salomon, Marianne Breslauer, Evelyn Richter, Tobias Zielony und Wolfgang Tillmans. Insgesamt sind mehr als 180 Bilder von 17 Künstlern zu sehen.

"Die verschiedenen Positionen veranschaulichen, wie sich die Bildsprache und Wahrnehmung von der frühen Reisefotografie bis in unsere globalisierte Welt verändert haben", erklärten Vertreter des Landesmuseums vorab.

Ausstellung "Die fotografierte Ferne" (23 Bilder)

Unbekannter Fotograf,
Japan, 1875-1910,
© Urheberrechte am Werk erloschen

Zu den frühen Bildern gehören etwa die Eindrücke Erich Salomons (1886-1944) bei seiner ersten USA-Reise. Hans Pieler und Wolf Lützen sind mit ihrer Serie "Transit" vertreten, die von der bizarren Atmosphäre auf einer deutsch-deutschen Transitstrecke 1984 erzählt. Und von Wolfgang Tillmans gibt es Fotos zu sehen, die er nach einer fast zehnjährigen Arbeit im Studio zwischen 2009 und 2012 von seinen Reisen in die Welt mitbrachte.

Die Ausstellung in der Berlinischen Galerie, Alte Jakobstraße 124 in Berlin, läuft bis zum 11. September. Sie ist mittwochs bis montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. (msi)