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Bitkom-Umfrage: Smartphones verdrängen günstige Digitalkameras

Gut zwei von drei Bundesbürgern ab 14 Jahren (69 Prozent) schießen Fotos mit dem Smartphone. Das entspricht mehr als 48 Millionen Menschen. Somit nutzen mehr Deutsche Smartphones als Digitalkameras, um Fotos aufzunehmen.

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Smartphone

(Bild: dpa, Schierenbeck)

Das Smartphone löst günstige Digitalkameras zunehmend ab. Laut einer Umfrage des IT-Verbands Bitkom greifen 69 Prozent der Befragten für Fotos zum Smartphone, nur 35 Prozent nutzen einfache Kompaktkameras.

Entsprechend rückläufig seien auch die Verkaufszahlen: Gingen 2008 noch rund 9,3 Millionen Digitalkameras über den Ladentisch, sind es laut Branchenprognosen in diesen Jahr nur noch rund 2,8 Millionen. (siehe dazu auch: Photoindustrieverband legt Marktzahlen vor oder Leica-Chef Kaufmann: "Handy-Kameras sind die Zukunft").

Wer sich doch für die Digitalkamera entscheidet, wählt dabei laut Bitkom eher teurere Modelle – vor allem System- oder Spiegelreflexkameras. Das macht sich auch im steigenden Durchschnittspreis der verkauften Kameras bemerkbar. Er beträgt mittlerweile 339 Euro pro Gerät. Im Vorjahr waren es noch 322 Euro.

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Grundlage der Angaben ist laut Bitkom eine Befragung von 1008 Personen ab 14 Jahren im Juli 2016, darunter 696 Smartphone-Nutzer, die mit ihrem Gerät Fotos machen. Die Umfrage ist laut Bitkom repräsentativ.

Die Fragestellung lautete: "Bitte sagen Sie mir jeweils, ob sie diese Digitalgeräte sehr häufig, häufig, gelegentlich, selten oder nie für die Aufnahmen von Fotos nutzen", "Welche der folgenden Möglichkeiten nutzen Sie im Zusammenhang mit Ihren Digitalfotos?" sowie "Zu welchem Zweck machen Sie Fotos mit Ihrem Smartphone?" (dpa) / (keh)