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Canon stellt zwei neue digitale Spielgelreflexkameras für Einsteiger vor

Mit der EOS 2000D (24,1 Megapixel) und EOS 4000D (18 Megapixel) hat Canon ab April zwei neue DSLRs unter 500 Euro im Portfolio. Abgesehen von der Auflösung teilen sich beide Modelle viele der technischen Daten.

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Neue Einsteiger-DSLRs: Canon EOS 4000D und Canon EOS 2000D

Die EOS 4000D von Canon soll inklusive Kit-Objektiv 400 Euro kosten.

(Bild: Canon)

Die neue EOS 2000D und EOS 4000D von Canon sind typische Kameras für Einsteiger, die die kreativen Möglichkeiten der Spiegelreflexfotografie ausloten wollen ohne dabei ihr Budget zu stark zu belasten. Äußerlich gleichen sich die beiden Digitalen wie Zwillinge, die Unterschiede liegen im Detail. Die EOS 4000D (im Kit mit dem Objektiv EF-S 18-55mm III) ist mit rund 400 Euro das günstigere Modell. Die EOS 2000D soll im Kit mit dem Objektiv EF-S 18-55mm IS II rund 500 Euro kosten. Beide Kameras sollen im April auf den Markt kommen.

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Sowohl 4000D als auch 2000D arbeiten mit einem DIGIC 4+ Bildprozessor, die 2000D hat einen Sensor im APS-C-Format mit 24,1 Megapixeln, die EOS 4000D mit 18 Megapixeln. Der LCD-Bildschirm auf der Rückseite ist fest verbaut (nicht dreh- und schwenkbar, kein Touchscreen), bei der 4000D fällt er mit einer Diagonalen von 6,8 Zentimetern (230.000 Bildpunkte) etwas kleiner aus als beim Schwestermodell (7,5 Zentimeter, 920.000 Bildpunkte). Der ISO-Wert lässt reicht bis ISO 6400 und ist auf ISO 12.800 erweiterbar. Videos lassen sich in Full-HD mit bis zu 30 B/s aufnehmen. Weitere Gemeinsamkeiten: das 9-Punkt-Autofokussystem und die Möglichkeit, Reihenaufnahmen mit bis zu 3 Bildern pro Sekunde zu fotografieren.

Canon EOS 4000D (4 Bilder)

Die 4000D verfügt über einen APS-C CMOS-Sensor, das Bajonett ist aus Kunststoff.

(Bild: Canon)

Schraubt man bei der 4000D das Objektiv ab, fällt der Blick auf ein schwarzes Bajonett aus Kunststoff. Bei häufigem Objektivwechsel könnte sich das als ein Nachteil in Sachen Haltbarkeit im Vergleich zu dem sonst üblichen Metall-Bajonetten erweisen. Wer sein Objektiv selten oder nie wechselt, braucht sich über diesen Punkt weniger Gedanken zu machen.

Beide Kameras sollen über die Canon Camera Connect App (iOS und Android) eine WLAN-Verbindung herstellen können. "Bilder lassen sich damit auch von unterwegs schnell in soziale Netzwerke übertragen und teilen. Neue Bilder werden bequem per WLAN auf den kostenlosen Canon Cloud-Speicherdienst irista geladen", erklärt der Hersteller. Neben der WLAN-Funktion verfügt die 2000D zusätzlich über NFC (Near Field Communication), kompatible Mobilgeräte lassen sich darüber mit der Kamera verbinden.

Canon EOS 2000D (4 Bilder)

Die 2000D nimmt Motive mit einem 24,1 Megapixel APS-C CMOS-Sensor auf.
(Bild: Canon)

(sea)