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Capital: "Casio zieht sich in Europa aus Geschäft mit Digitalkameras zurück"

Hiroshi Nakamura, Member of the Board bei Casio, hat in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Capital "eine Pause" angekündigt. Das Geschäft mit Digitalkameras sei derzeit nicht profitabel.

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(Bild: Casio)

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"Der japanische Elektronikhersteller Casio gibt sein Geschäft mit Digitalkameras in Europa vorübergehend auf", Das meldet das Wirtschaftsmagazin Capital in seiner nächsten Ausgabe. "Das Geschäft mit Digitalkameras lässt sich für uns in Europa derzeit nicht profitabel betreiben", sagte Hiroshi Nakamura, Member of the Board of Directors bei Casio in einem Interview des Magazins, das ab dem 18. Juni am Kiosk liegt und das heise Foto als Vorabversion vorliegt. "Wir ziehen uns nicht komplett aus Europa zurück. Wir machen nur eine Pause. Und wir kommen wieder", heißt es dort.

Casio ist bislang im Digitalkamerasegment mit seiner Kompaktkamerareihe Exilim vertreten, aber durch den Siegeszug des Smartphones sei das Segment vor allem in Europa und den USA stark unter Druck geraten. Das neueste Modell (Exilim Ex FR 10), das in Japan seit vergangenem Herbst auf dem Markt ist, ist in Europa derzeit nicht direkt erhältlich.

Casio habe den stillen Rückzug bisher nicht offen kommuniziert, schreibt Capital. Die Aussage von Nakamura sei somit die erste offizielle Bestätigung vom Top-Management. Für eine Anfrage von heise Foto war bislang niemand bei Casio zu erreichen. (keh)