Counter-Strike mit der Kamera: Ego-Shooter lehrt das Fotografieren

Jon Arnold will das Fotografieren lehren und entwickelt dafür einen First-Person-Shooter, bei dem der Spieler nur mit der Spiegelreflexkamera schießt. Und zwar Fotos.

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Von
  • Sophia Zimmermann

Jon Arnold liebt Fotografie. Er entwickelt deshalb Anwendungen, die auch Einsteigern lehren sollen, richtig mit Blende, Belichtungszeit, Brennweite, Weißabgleich und Co. umzugehen. Und zwar mit Spaß, nicht mit Langeweile. Dazu arbeitet Arnold derzeit an dem Ego-Shooter CameraSim 3D. Erste Previews stellt er online bereit.

Das Spielfeld des CameraSim 3D ist bisher nur ein einziger Raum, in dem Entwickler Arnold mehrere Fotostationen aufbaut. Optisch erinnert das Spiel stark an ältere Ego-Shooter.

(Bild: Screenshot CameraSim 3D)

Eine Waffe hat der Spieler dabei nicht vor der Nase, er bewegt sich vielmehr mit einer Spiegelreflexkamera von Fotostation zu Fotostation, wo er die richtige Brennweite einstellen, korrekt fokussieren oder den passenden Weißabgleich wählen muss. Optisch erinnert das erste Spielfeld ein wenig an Counter-Strike, die Preview bringt außerdem Elemente aus dem bereits von Arnold bekannten Fotografie-Trainer "CameraSim 1" unter.

Wieder mit der dabei ist das CameraSim-Mädchen. In der Preview können Fotografen an dieser Station mit der Brennweite spielen.

(Bild: Screenshot CameraSim 3D)

Der Spieler bewegt sich wie gewohnt mit Maus – idealerweise mit Scroll-Rad – und Tastatur durch den Parcours. Vor jeder Fotostation zeigt die Anwendung, welche Tasten und Rädchen welche Aufgabe übernehmen. Ein Quick-Menü, das alle Befehle auf einen Blick zeigt, ist ebenfalls schon in die Preview integriert.

Die Preview zum CameraSim 3D ist selbsterklärend. Vor jeder Station zeigt sie die wichtigsten Befehle an.

(Bild: Screenshot CameraSim 3D)

Auf unserem Rechner (Windows 7, Intel Core i3, 4 GB RAM) im Firefox lief die CameraSim-3D-Preview sehr flüssig. Auch, wenn ihr Funktionsumfang derzeit noch sehr limitiert ist, macht sie Lust auf weitere Level.

Safari unterstützt Arnolds Simulator derzeit noch nicht, auch mit Chrome könne es noch Probleme geben. Außerdem müssen Spieler das kostenlose Unity-Webplayer-Plugin installieren. (ssi)