Menü

Darktable 2.0: Weniger Abstürze, höhere Geschwindigkeit, Monochrome Demosaicing

Von Darktable 2.0 gibt es noch keine finale Version, aber schon den dritten Release Candidate. Die Entwickler haben dem Raw-Konverter wichtige neue Features spendiert und an der bisher verbesserungswürdigen Performance und Stabilität gearbeitet.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 2 Beiträge

(Bild: darktable.org)

Von

Das Darktable-Projekt hat die Verfügbarkeit des dritten Release Candidates (RC3) für das in Entwicklung befindliche Darktable 2.0 bekannt gegeben. Den Entwicklern zufolge ist man von der finalen Version nicht mehr allzuweit entfernt, einen genauen Veröffentlichungszeitpunkt hierfür gibt es jedoch nicht. Wer sich Darktable 2.0 anschauen möchte, muss daher bis auf weiteres mit dem nicht für den produktiven Einsatz freigegebenen RC3 vorliebnehmen.

Funktional dürfte der Release Candidate im Wesentlichen identisch mit der finalen Version sein, im Vergleich zur aktuellen stabilen Version 1.6 gibt es eine Reihe von Änderungen. Hier die aus Anwendersicht wichtigsten Punkte:

  • ein neuer Thumbnail-Cache soll die Geschwindigkeit erhöhen und die Absturzwahrscheinlichkeit senken
  • neuer Druckmodus
  • überarbeitetes Monitor-Farbmanagement
  • Text-Wasserzeichen
  • Deflicker-Funktion (ähnlich wie in Magic Lantern)
  • Modul für die Farbwiederherstellung
  • Schwarz-/Weißpunktmodul für Raw
  • Löschen-Funktion
  • Überarbeitung von Shadows & Highlights
  • verbesserter Weißabgleich
  • Rauschprofile werden in separatem JSON-Dateien gespeichert
  • Monochrom-Raw-Demosaicing
  • neue Navigationselemente für den Leuchttisch
  • PDF-Export
  • geändertes Facebook-Login
  • Vergrößerung beim Export
  • History-Einträge bleiben länger erhalten
  • Wasserzeichen mit Farbe/Font/Text
  • Höhenangabe in GPS-Daten wird unterstützt
  • Hinzufügen von Kurvenkontrollpunkten per Ctrl-Klick
  • verbesserte Export-Qualität