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Die besten Naturfotos: National Geographic kürt die Gewinner

Tiere, Landschaften, Unterwasser- und Luftbildaufnahmen: Unter 11.000 Einsendungen hat das Magazin National Geographic die besten Naturfotos des Jahres ausgezeichnet. Das Gewinnerfoto zeigt einen Urang-Utan auf Borneo.

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National Geographic wählt Naturfotografen des Jahres

Für dieses Foto verleiht die Jury Jayaprakash Joghee Bojan den Titel 2017 National Geographic Nature Photographer of the Year.

(Bild: Jayaprakash Joghee Bojan, 2017 National Geographic Nature Photographer of the Year )

Auge in Auge mit einem Orang-Utan – mit diesem Motiv hat Jayaprakash Joghee Bojan aus Singapur den Gesamtsieg beim Wettbewerb 2017 National Geographic Nature Photographer of the Year geholt. Mit seinem Foto konnte er sich gegen rund 11.000 weitere Einsendungen durchsetzen und erhält eine Siegesprämie von 10.000 US-Dollar. Darüber hinaus hat die Jury des Magazins auch die besten Fotos in den Kategorien Wildtier-, Landschafts-, Luftbild-, und Unterwasserfotografie ausgezeichnet.

Bojans Siegerbild trägt den Titel „Face to face in a river in Borneo“. Nach Angaben der Organisatoren hat es der Fotograf während einer mehrtägigen Tour mit einem Hausboot auf dem Fluss Sekoyner im Tanjung Puting Nationalpark aufgenommen. An einer Stelle, von der bekannt war, dass das Orang-Utan-Männchen den Fluss bereits zuvor überquert hatte, harrte Bojan aus, um auf die Rückkehr des Affen zu warten. Als schließlich ein Ranger den Affen gesichtet hatte, stieg der Fotograf ins Wasser, um das Tier nicht zu verschrecken, und drückte im richtigen Moment auf den Auslöser. In so einem Augenblick, sagt Bojan, spüre man keinen Schmerz, keine Moskitostiche, keine Kälte, sondern verliere sich ausschließlich in der Szene, die sich vor einem abspielt.

Unsere Fotostrecke zeigt die besten Bilder der einzelnen Kategorien inklusive der Original-Bildunterschriften:

National Geographic Nature Photographer of the Year 2017 (20 Bilder)

Kategorie Luftbildaufnahmen, Platz 1

In Sydney, Australia, the Pacific Ocean at high tide breaks over a natural rock pool enlarged in the 1930s. Avoiding the crowds at the city’s many beaches, a local swims laps.
(Bild: Todd Kennedy, 2017 National Geographic Nature Photographer of the Year)

In der Kategorie Landschaften geht der erste Platz an den Hawaiianer Karim Ilya, der ein beeindruckendes Vulkan-Foto eingesandt hatte, der US-Amerikaner Jim Obester gewann die Kategorie Unterwasser mit einem Bild einer Seeanemone, der Preis für das beste Luftbild geht an den Australier Todd Kennedy. Sein Foto zeigt ein vom Meer geflutetes Schwimmbecken.

Bereits im August dieses Jahres hatte National Geographic den besten Reisefotografen 2017 gewählt. Damals ging der Preis – inklusive des Sieges in der Kategorie Natur an den Mexikaner SergioTapiro Velasco für sein Foto einer Vulkan-Eruption, flankiert von einem vulkanischen Blitz:

National Geographic wählt Reisefotografen des Jahres 2017 (18 Bilder)

Rubrik "Nature", Platz 1 und Gesamtgewinner

The power of nature
Powerful eruption of Colima Volcano in Mexico on December 13th, 2015. That night, the weather was dry and cold, friction of ash particles generated a big lightning of about 600 meters that connected ash and volcano, and illuminated most of the dark scene. On last part of 2015, this volcano showed a lot of eruptive activity with ash explosions that raised 2-3 km above the crater. Most of night explosions produced incandescent rock falls and lightning not bigger than 100 meters in average.
(Bild: Photo and caption by SergioTapiro Velasco / National Geographic Travel Photographer of the Year )

(msi)