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Eindrucksvolle Landschaften: Die Bilder der Woche (KW 4)

Island und Norwegen bieten Fotografen zahlreiche Motive. In den Bildern des Tages der vergangenen Woche waren zwei besonders eindrucksvolle Beispiele vertreten.

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Eindrucksvolle Landschaften: Die Bilder der Woche KW 4

(Bild: Uwe Neugebauer )

Die Mikroskop-Fotografie bietet einen Einblick in unbekannte Welten. Was man bei extremer Vergrößerung zu sehen bekommt, hat mit den uns bekannten Fotografien wenig zu tun. So auch bei unserem Bild des Tages vom Samstag: Peter Juzak hat hier Natriumhydrogensulfat abgelichtet, das beispielsweise in Goldschmiedewerkstätten eingesetzt wird, um Oxidation an Lötstellen zu entfernen.

Ein Klassiker ist bei den Bildern der Woche das Tiermotiv am Sonntag. In der vergangenen Woche konnten wir uns an einem Robbenbaby erfreuen, das Johanna Abert vor der Linse hatte. Auch ihre weiteren Tierbilder in der Galerie sind sehenswert.

Übrigens: Zum Portfolio der Fotografen gelangen Sie über einen Klick auf die Bildquelle in der Bilderstrecke.

Die Bilder der Woche (KW 4) (7 Bilder)

Samstag: Natriumhydrogensulfat im polarisierten Licht 120:1 B2

Die Mikroskop-Fotografie zeigt Bilder, die auf den ersten Blick wenig mit normalen Fotos zu tun haben. Fotograf Peter Juzak liefert uns zum Bild folgende Informationen:

"Auslöser meiner langjährigen Leidenschaft war ein Buch über Mikro-Fotografie, welches ich 1979 in einem Fotogeschäft entdeckte. Ich war fasziniert vom Titelbild und den Bildern der Mikrokristalle in diesem Buch, aber es brauchte noch ein paar Jahre bis ich zu meinen ersten eigenen Bildern von Mikrokristallen kommen konnte.

Anfang der 1980er bekam ich die Gelegenheit durch einen örtlichen Apotheker, der sich ebenfalls für Fotografie interessierte, erste Ausflüge in den Mikrokosmos zu unternehmen. Wir trafen uns an Wochenenden an dem er Nachtdienst hatte nach Ladenschluss. Mit seinem Mikroskop, das passsend ausgestattet war, gelangte ich zu meinen ersten Bilder.

Das Bild von Natriumhydrogensulfat gehört zu meinen neueren Bildern. Diese Substanz entdeckte ich durch Zufall als ich im Dezember 2017 zu Besuch bei einer Goldschmiedin war.

Ich schaute mir die Räumlichkeiten der Werkstatt an, in der ich im Rahmen der Europäischen Tage des Kunsthandwerks einige Bilder hängen wollte. Über die Auswahl der möglichen Substanzen, die einen Bezug zur Goldschmiedekunst haben könnten, kam ich auf das Vitrex-Pulver (Natriumhydrogensulfat), es wird in Goldschmiedewerkstätten zum Beseitigen von Oxidationen bei Lötstellen an Bunt- und Edelmetallen eingesetzt. Nach einigen Experimenten mit diesem Stoff hatte ich diesen soweit im Griff, das die ersten interessanten Motive entstanden."
(Bild: Peter Juzak )

(tho)