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Einsteiger-Spiegelreflexkamera Nikon D3400 mit SnapBridge

Zaghafte Modellpflege: Nikon kündigt die Nachfolgerin seiner Einsteiger-Spiegelreflexkamera D3300 an. Die D3400 arbeitet wieder mit einem 24-Megapixel-Sensor im APS-C-Format. Neu ist allerdings Nikons SnapBridge-Technik.

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Die neue Einsteiger-Spiegelreflexkamera Nikon D3400

(Bild: Nikon)

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Nikon D3400 schwarz Gehäuse
Nikon D3400 schwarz Gehäuse ab € 389,–

Kurz vor der weltgrößten Fotomesse Photokina kündigt Nikon seine neue Einsteiger-Spiegelreflexkamera D3400 an. Von der Vorgängerin D3300 setzt sie sich hauptsächlich mit ihrer SnapBridge-Unterstützung ab. SnapBridge steht für eine permanente Verbindung zwischen Smartphone und Kamera via Bluetooth. Fotos sollen so im Hintergrund auf ein Mobilgerät übertragen werden.

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Kameras wie die Nikon D500, die bereits mit SnapBridge-Technik arbeiten, kann für die Übertragung hochaufgelöster Bilder auch in den WLAN-Modus springen. Die Fernsteuerung bedingt sogar eine WLAN-Verbindung zwischen Smartphone und Kamera. Die D3400 ist nicht WLAN-kompatibel. Fotografen können sie deshalb nicht über ihr Telefon steuern und auch das Übertragen von Fotos in Originalgröße bleibt ihnen verwehrt. Geteilt beziehungsweise übertragen werden die Bilder der D3400 mit einer Auflösung von zwei Megapixeln.

Die SnapBridge-App ist aktuell für Anroid-Geräte verfügbar. Nikon kündigte für Ende August 2016 auch eine iOS-Variante an. Tatsächlich handelte sich der Hersteller mit seinem SnapBridge-Sonderweg schon einigen Ärger ein. Ein Fotograf klagte wegen des proprietären WLANs mit Bluetooth-Zwang bei der Nikon D500.

Abgesehen von der SnapBridge-Unterstützung setzt sich die neue D3400 kaum von der Vorgängerin ab. Auch sie arbeitet mit einem 24-Megapixel-Sensor im APS-C-Format. Seine Empfindlichkeit reicht von ISO 100 bis ISO 25.600. Videos nimmt die Kamera mit Full-HD-Auflösung bei bis zu 60p auf. Die Serienbildrate liegt bei fünf Bildern pro Sekunde. Das Phasenautofokussystem arbeitet wie bei der D3300 mit elf auswählbaren Messfeldern. Einsteiger in die Fotografie finden in der D3400 auch wieder einen integrierten Kameraführer.

Nikon D3400 in Bildern (6 Bilder)

Die neue Einsteiger-Spiegelreflexkamera bei Nikon heißt D3400. Der Hersteller betreibt hier zaghafte Modellpflege.
(Bild: Nikon)

Auch beim Gehäuse bleibt alles weitestgehend beim Alten. Selbst beim Display hat Nikon nicht nachgelegt: Mit einer Auflösung von 921.000 Pixeln (VGA) müssen sich Fotografen hier begnügen. Klapp- oder schwenkbar ist es nicht.

Ab Mitte September soll die D3400 in den Läden stehen und dann knapp 500 Euro ohne Objektiv kosten. Im Kit mit dem AF-P DX 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR wird sie voraussichtlich 630 Euro kosten.

[In der ursprünglichen Version des Artikels hieß es: "Bedenken muss man dabei allerdings, dass Bluetooth nicht für den Transfer hochaufgelöster JPEGs und Raw-Files geeignet ist." Dieser Satz wurde entfernt.] (ssi)