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Erste Daten von Nikons D4

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So ähnlich wie Nikon D3S könnte auch die Nachfolgerin D4 aussehen.

Vermutlich wird der Nachfolger von Nikons D3 auf den Namen D4 hören. Glaubt man den Gerüchten, die seit Kurzem vermehrt in einschlägigen Foren auftauchen, wird das neue Flaggschiff einen Vollformatsensor mit 16,2 Megapixeln und eine Serienbildrate von elf Bildern pro Sekunde bieten. Damit tritt die Kamera in direkte Konkurrenz zu Canons kürzlich vorgestellter EOS 1D X, die ebenfalls mit einer für Vollformatsensoren gemäßigten Auflösung von 18,1 Megapixeln arbeitet und eher auf Geschwindigkeit setzt. Während der Vorgänger Nikon D3, der bereits vor vier Jahren erschien und vor gut zwei Jahren durch die 3DS abgelöst wurde, lediglich mit einer maximalen Empfindlichkeit von ISO 6400 beziehungsweise ISO 12.800 (D3S) aufwarten konnte, soll die D4 einen Bereich von ISO 100 bis ISO 102.400 abdecken. Hier würde sie sich etwas von der EOS 1D X absetzen, die bis ISO 51.200 reicht.

Auf der Website Nikonrumors spricht man außerdem davon, dass die Nikon D4 neben herkömmlichen CF-Karten auch die neuen XQD-Speichermedien unterstützen soll, die PCI-Express mit 2,5 Gigatransfers pro Sekunde nutzen. Zusätzlich soll die D4 mit einem Ethernet-Anschluss ausgestattet und kompatibel zu dem angekündigten WT-5-Wireless-Transmitter sein.

Im Videobereich soll sich die Auflösung von 720p (D3S) auf 1080p erhöhen, wobei die noch unklar ist, welche Bildwiederholraten geboten werden, aber vermutlich nicht mehr als 30 fps.

Wann Nikon die D4 erstmals der Öffentlichkeit vorstellt, steht noch vollkommen in den Sternen. Eine günstige Gelegenheit wären sicherlich die CES und PMA, die als Gemeinschaftsmesse vom 10. bis 13. Januar 2012 in Las Vegas stattfinden werden. Hier will Nikon eventuell auch die D800 ankündigen, die die D700 ablösen und eine Auflösung von 36 Megapixeln bieten soll. (pen)