zurück zum Artikel

Erstlingswerk: Bridge-Kamera von Samsung mit 24-fach-Zoom 77 Kommentare

IFA

Die erste Bridge-Kamera von Samsung [1] schlägt eine Brücke zwischen den ambitionierten Ansprüchen einer Spiegelreflex und den Vorzügen einer digitalen Kompaktkamera. Ihr bei umgerechnet 26 mm Weitwinkel beginnendes 24-fach-Zoom will Zeichen setzen – für ein Erstlingswerk im Superzoom-Segment hat sich der Hersteller viel vorgenommen.

Wie auch bei den anderen Modellen der WB-Serie [2] setzt Samsung bei der Optik der WB5000 auf seinen Kooperationspartners Schneider-Kreuznach, der das 26-624 mm-Objektiv exklusiv für die WB5000 berechnet hat – was angesichts des immensen Brennweitenbereichs und des relativ kleinen 12-Megapixel-Sensors (1/2,33") keine leichte Aufgabe gewesen sein wird. Es liefert immerhin eine Lichtstärke von f/2,8 bis f/5,0 und ist gegen Verwackeln bildstabilisiert. Statt eines praktischen Objektivrings besitzt die Kamera allerdings nur einen Zoom-Knebel am Auslöser.

Neben Programmautomatik, Zeit- und Blendenvorwahl steht auch ein voll manueller Modus zur Verfügung. Die WB5000 ermöglicht das verlustlose Speichern der Bilder im Raw-Format. Auf einer 1-GByte-Karte können in diesem Format bei 12 Megapixeln 24 Aufnahmen gespeichert werden (Adobe-DNG-kompatibel). Die WB5000 akzeptiert SD-Speicherkarten bis 4 GByte und SDHC-Karten bis 8 GByte (Datenblattangabe; etwas erstaunlich, da höhere SDHC-Kapazitäten längst zur Verfügung stehen). Zur Bildkontrolle dient ein TFT-LCD mit 3" (7.5cm) und 230.000 Subpixeln (QVGA, 320 × 240 Pixel).

Mit einer Videoauflösung 720p (1280 × 720 Pixel, 15 oder 30 fps) zeichnet die Kamera Videos in HD-Qualität auf. Der Nutzer hat die Möglichkeit, während des Filmens auf den gesamten Zoombereich zuzugreifen. Dabei kann er wählen, ob er die Tonaufnahme während des Zoomens laufen lassen oder abschalten möchte; eingebaut ist ein Stereo-Mikrofon. Je nach Kapazität der Speicherkarte ermöglicht die Samsung WB5000 Filmaufnahmen von bis zu 29 Minuten ohne Unterbrechung. Diese oft zu findende Grenze ist übrigens keineswegs technisch bedingt: Geräte, die mehr können, gelten als Camcorder – mit einem höheren Einfuhrzollsatz. So aber kommt die WB5000 auf einen empfohlenen Verkaufspreis von 449 Euro. (cm [3])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-754533

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.samsungcamera.de
[2] http://www.heise.de/foto/Samsung-praesentiert-fuenf-kompakte-IFA-Neuheiten--/news/meldung/143499
[3] mailto:cm@ct.de