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Fünf ist Trümpf: Adobe stellt neue Creative Suite vor

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Im Mai will Adobe die Creative Suite 5 in den Verkauf bringen. Neuigkeiten gibt es vor allem bei Photoshop, Illustrator und InDesign, am Unterbau der Video-Produkte und in Form des neu eingeführten Flash Catalyst, der auch Unkundigen die Produktion von Flash-Inhalten ermöglichen soll. Alle Varianten des Pakets für die Kreativbranche sollen am 7. Mai zunächst in englischer Sprache erscheinen. Deutschsprachige Ausführungen folgen voraussichtlich Mitte Mai.

An der Zusammenstellung der Pakete hat Adobe wenig geändert. In der Sparte "Creative Suite 5 Web" wird es nur noch das Premium-Paket geben, bestehend aus Photoshop Extended, Illustrator, Acrobat 9, Dreamweaver, Flash Catalyst, Flash Professional und dem Flash Builder 4 alias Flex Builder sowie Fireworks und Contribute. Web Standard ohne Photoshop und Illustrator fällt damit weg.

Das Design-Paket gibt es weiterhin als Standard- und Premium-Ausführung. Erstere enthält wie gehabt Photoshop, Illustrator, InDesign und Acrobat 9 Pro; beim Kauf der Premium-Packung tauscht Adobe das Standard-Photoshop mit der Extended-Version und legt Flash Professional, Dreamweaver, Fireworks sowie erstmals Flash Catalyst drauf. Auch bei der "Production Premium" beschränkt sich die Paketänderung auf die Zugabe des Flash Catalyst. Es erhält außerdem die Audio- und Video-Anwendungen Premiere Pro, After Effects, Soundbooth, OnLocation und Encore sowie Photoshop Extended, Illustrator und Flash Professional. Die Master Collection fasst alle genannten Komponenten zusammen.

Die Einzelpreise bleiben unverändert: Photoshop und InDesign kosten jeweils 1010 Euro, Illustrator 850, Flash 830 und Dreamweaver 570 Euro. Upgrades sind jeweils für knapp 300 Euro zu haben. Photoshop Extended schlägt mit knapp 1500 Euro, das Upgrade mit 500 Euro zu Buche. Die Pakete Design Standard und Production Premium bleiben im Preis mit 2020 beziehungsweise 2500 Euro unverändert. Design Premium (2735 Euro), Web Premium (2380 Euro) und die Master Collection (3690 Euro) kosten jeweils 120 Euro mehr als ihre Vorgänger. Die Upgrade-Preise bleiben für alle Suiten gleich.

(akr)