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GoPro: Umsatz sackt um rund 47 Prozent gegenüber Vorjahr ab

Auch das am 30. Juni zu Ende gegangene Quartal war kein Gutes für GoPro. Trotzdem glaubt der Actioncam-Hersteller an die Rückkehr zur Profitabilität im vierten Quartal. Das Weihnachtsgeschäft soll's richten.

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(Bild: dpa, Patrick Seeger/Archiv)

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Der Actionkamera-Hersteller GoPro stellt nach einem weiteren Verlustquartal einen Gewinn im anstehenden Weihnachtsgeschäft in Aussicht, meldet aber gleichzeitig tiefrote Zahlen. So erwirtschaftete das Unternehmen im vergangenen Quartal einen Verlust von 91,8 Millionen Dollar verglichen mit schwarzen Zahlen von 35 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Zudem wurde GoPro der firmeneigenen Meldung zufolge nur noch 759.000 Kameras los – im Vorjahresquartal waren es 1,6 Millionen. Der Umsatz sackte entsprechend um gut 47 Prozent auf rund 221 Millionen Dollar ab.

Trotzdem legt der GoPro-Gründer und CEO Nicholas Woodman die Messlatte für das Weihnachtsquartal hoch und kündigt für Q4 eine Rückkehr zur Profitabilität an. Seine Begründung: In diesem Jahr wolle die Firma mit einem neuen Kamera-Modell und ihrer ersten Drohne punkten.

GoPro war ein Pionier im Geschäft mit Action-Kameras für Sportler oder Abenteurer, doch zuletzt gab es Zweifel daran, wie groß dieser Markt überhaupt ist. GoPro musste im vergangenen Jahr den Preis eines neuen Modells halbieren und strich danach die Produktpalette zusammen. Die Aktie verlor rund 80 Prozent ihres Werts. (mit Material der dpa) / (keh)