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Insolvente Kodak dämmt Verluste ein

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Auf dem Weg aus der Insolvenz hat der Fotopionier Kodak seine Verluste reduzieren können. Im zweiten Quartal verlor das Unternehmen aus Rochester im Bundesstaat New York unterm Strich 224 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Minus von 299 Millionen Dollar (224 Mio Euro) angefallen.

Kodak versucht, sich als Spezialist für professionelle Drucklösungen neu zu erfinden. Dabei habe das Unternehmen Fortschritte gemacht, erklärte Firmenchef Antonio Perez am Mittwoch. Er hatte zahlreiche Geschäftsfelder aufgegeben oder verkauft, um die Schuldenlast zu senken. So ging das traditionsreiche Geschäft mit Kleinbildfilmen an den britischen Pensionsfonds. Angesichts der Schrumpfkur fiel der Umsatz im zweiten Quartal um rund 17 Prozent auf 583 Millionen Dollar, im Vorjahresquartal betrug er noch 699 Millionen Dollar.

Der einst mächtige Konzern war vom Wandel zur Digitalfotografie überrollt worden. Kodak musste Anfang 2012 Insolvenz anmelden. Das Unternehmen hat sich zwischenzeitlich die nötige Finanzierung für einen Neuanfang bei Banken gesichert. Perez erwartet weiterhin, dass Kodak im laufenden Quartal die Insolvenz verlassen kann. Gläubiger erhalten Geld oder Anteile am Unternehmen. (dpa) / (keh)