Menü

JOBO photoGPS: Server abgeschaltet, Gerät wertlos

Das JOBO photoGPS ist ein GPS-Modul für Kameras. Es ist für seine Funktion auf externe Server angewiesen. Die Server wurden nun abgeschaltet, JOBO selbst weist jede Verantwortung hierfür von sich.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 16 Beiträge

(Bild: JOBO)

Von

Mehr zum Thema: Jobo · GPS

Der Gummersbacher Fotozubehörespezialist JOBO hat unerfreuliche Neuigkeiten über ein von ihm vertriebenes GPS-Modul bekanntgegeben. Das JOBO photoGPS soll zum Ende des Jahres 2015 seine Funktion verlieren, weil die für den Betrieb erforderlichen Server abgeschaltet werden.

In eigener Sache: Fotopraxis im heise Foto Club

mehr anzeigen

Beim JOBO photoGPS handelt es sich um eine kleines GPS-Modul, welches in den Blitzschuh der Kamera gesteckt wird. JOBO hat das Gerät zwar im Zeitraum von 2008 bis 2009 vertrieben, die GPS-Server wurden aber von wechselnden Technologiepartnern gestellt. Bei der Markteinführung des Gerätes bestand eine Kooperation zwischen JOBO und Philips. Die GPS-Sparte wurde dann jedoch zum Chiphersteller NXP, der ehemaligen Philips-Halbleitersparte, ausgegliedert. Diese wurde später von der Schweizer U-BLOX übernommen, welche nun zum Jahresende die Server für das JOBO photoGPS vom Netz nehmen wird. Damit verlieren die GPS-Module ihre Funktion. die betroffenen Anwender tröstet JOBO mit folgenden Worten:

"Das Gummersbacher Photounternehmen bedauert diese Konzernentscheidung des Technologiepartners U-Blox sehr, sieht aber keine Möglichkeiten, diese Entscheidung abzuwenden. Es bleibt zu hoffen, dass die vielen zufriedenen Kunden das JOBO photoGPS in den letzten 7 Jahren ausgiebig genutzt haben und nun andere neue Lösungen finden, um Ihre Photos mit Geodaten zu verorten." (sts)