Junge deutsche Fotografie: Die Siegerbilder von "gute aussichten 2017/2018"

Einmal im Jahr kürt eine Jury des Wettbewerbs „gute aussichten“ die besten Arbeiten von Hochschulabsolventen im Studiengang Fotografie.

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Von
  • Marten Siegmann

Die Sieger der 14. Auflage des Foto-Wettbewerbs „gute aussichten – junge deutsche fotografie“ stehen fest. In ihren Bildern thematisieren die diesjährigen Preisträger Familie und Heimat, Vergangenheit und Zukunft, Leben und Tod. Ab dem 24. November sind die Fotos im NRW Forum Düsseldorf zu sehen.

Alexandra Polina von der Fachhochschule Bielefeld etwa setzt sich in ihrer Serie "Masks, Myths and Subjects" mit den Themen Migration und Identität auseinander, Rie Yamada von der Kunsthochschule Berlin-Weißensee hat für ihr Projekt "Familie werden" alte Familienbilder gesammelt – und daraus fremde fotografische Lebensläufe kreiert, für die sie selbst in die Rolle der Protagonisten geschlüpft ist.

Auf eine Reise in die eigene Kindheit nimmt Ricardo Nunes die Betrachter mit seinem Projekt "Places of Disquiet". Seine Serie „Orte der Unruhe“ erzählt von kindlichem Befremden zwischen Onkeln, Tanten und Cousinen, die ritualhaft besucht werden mussten.

Aus 94 Einreichungen von 35 Institutionen hat die Jury die acht diesjährigen Sieger-Arbeiten ausgewählt. Die Auftakt-Ausstellung von "gute aussichten - junge deutsche fotografie 2017/2018" öffnet am Freitag, 24. November 2017, im NRW-Forum Düsseldorf. Dort sind die Bilder bis zum 4. Februar 2018 zu sehen.

2004 wurde der Wettbewerb "gute aussichten" zum ersten Mal ausgerichtet. Die Organisatoren laden Professoren aller deutschen Hochschulen und Akademien, die einen Studiengang Fotografie anbieten, dazu ein, pro Jahr maximal fünf Abschlussarbeiten ihrer Studenten aus dem vergangenen Sommer- oder Wintersemester einzureichen. (msi)