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Kodak glaubt trotz Milliardenverlust an Neuanfang

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Trotz eines Milliardenverlusts hofft der insolvente Fotopionier Kodak auf einen Neustart als Druckspezialist. Die Kunden stünden zu Kodak, erklärte Firmenchef Antonio Perez am Montag (Ortszeit) am Sitz in Rochester im US-Bundesstaat New York. Perez geht weiterhin davon aus, dass das Unternehmen wie geplant zur Jahresmitte die Insolvenz hinter sich lassen kann.

Kodak war Anfang 2012 in die Insolvenz gerutscht, nachdem das Unternehmen den Wandel zur Digitalfotografie nicht verkraftet hatte. Seit Jahren schreibt Kodak hohe Verluste. Im vergangenen Jahr verdoppelte sich das Minus laut aktuellem Geschäftsbericht (u.a. S.34) auf insgesamt 1,4 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro). Schuld daran waren auch die enormen Aufwendungen für den laufenden Firmenumbau.

Das Management hat sich während der Sanierung von zahlreichen Traditionssparten getrennt und tausende Stellen gestrichen. Der Umsatz schrumpfte dadurch 2012 um 20 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar. 2010 waren es knapp 6 Milliarden Dollar gewesen. Dem gegenüber steht ein Bruttogewinn in 2012 von nur 591 Mio. Dollar. Der betrug 2010 laut Geschäftsbericht noch rund 1,8 Mrd. Dollar.

Die zur Jahreswende noch rund 13.000 Mitarbeiter entwickeln und fertigen nun vor allem Drucklösungen für Firmenkunden. Allerdings schrieb Kodak auch in diesem Bereich zuletzt Verluste. (Mit Material von dpa) / (keh)