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Kodak nimmt Kredit von 160 Millionen Dollar auf

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Mit der Aufnahme eines Kredites in Höhe von 160 Millionen US-Dollar hat der Fotopionier Kodak seine Investoren verunsichert. Die Aktie fiel am Montag um fast 27 Prozent auf 1,74 Dollar. Durch den unglücklich gewählten Zeitpunkt, eine Woche vor Quartalsabschluss, machte sich die Befürchtung breit, das Unternehmen habe nicht mehr genug Geld. Das wies Kodak zurück.

Ein Kodak-Sprecher begründete den Griff zum Kredit damit, dass zwei Drittel des Geschäfts im ersten Halbjahr im Ausland anfiel und Kodak beschlossen habe, das Geld nicht in die USA zu bringen – viele US-Unternehmen halten das so aus steuerlichen Gründen.

Kodak war mit dem Übergang von der traditionellen zur digitalen Fotografie in Schwierigkeiten geraten. Konzernchef Antonio Perez versucht derzeit, das Unternehmen als Drucker-Spezialisten neu zu positionieren. Um die Finanzen aufzubessern, griff Kodak in den vergangenen Jahren auch zu Patentklagen und bietet derzeit rund 1100 Patente zum Verkauf an. (dpa) / (rst)