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Laufend neue Marken: Festbrennweiten aus China

Mit fünf Vollformat-Objektiven für spiegellose Kamerasysteme sucht HandeVision derzeit sein Glück. Die Objektive mit Brennweiten von 24, 35, 50, 75 und 90 mm sollen auch für Leica-M-Messsucherkameras angeboten werden.

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Mehr zum Thema: Objektive · Vollformat · Ibelux · spiegellose Systemkameras

Unter dem Namen Iberit stellt der deutsch-chinesische Hersteller HandeVision fünf Vollformat-Objektive mit den Brennweiten 24, 35, 50, 75 und 90 mm und der einheitlichen Lichtstärke von 2,4 vor. Sie sollen mit Anschlüssen für Sony-E, Fuji-X und Leica-M geliefert werden, wobei die Objektive mit Leica-M-Bajonett eine Messsucher-Kupplung haben sollen.

HandeVision ist eine Marke, die bereits vor zwei Jahren mit dem Ibelux 0,85/40 mm für Aufmerksamkeit sorgte. Der Grund dafür waren nicht nur die optischen Daten des Objektivs für spiegellose Systemkameras mit Canon EOS M, Fuji X, MicroFourThirds und Sony-E-Anschluss, sondern auch der durchaus ambitionierte Preis in Höhe von rund 2.000 Euro. Vertrieben wird das Ibelux in Deutschland vom Burgheimer Anbieter Walser. Von den vor zwei Jahren ebenfalls angekündigten Objektiven Ibegon und Ibecat hat man jedoch seither nichts mehr gesehen.

Hinter HandeVision steht Ivan Zhangs Shanghai Transvision Photographic Equipment Co. Ltd. – besser bekannt unter dem Produktnamen Kipon – und der deutsche Objektiventwickler IB/E Optics Eckerl GmbH in Freyung. Der Name HandeVision soll inzwischen eine Marke der OSD Optic System Development GmbH in Hutthurm sein.

Der umtriebige Ivan Zang hat unter dem etwas sperrigen Namen Baveyes HB-S/E dieser Tage auch noch einen 0.7x-Adapter für Hasselblad-C-Objektive an Sony-E-Vollformatkameras angekündigt, der im kommenden Jahr zu einem Preis von etwa 400 Euro lieferbar sein soll. (Christoph Jehle) / (keh)