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Leichtgewicht: Neue DSLR von Olympus

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(Bild: Olympus)

Während die Fachwelt eigentlich gespannt auf das erste Micro-FourThirds-Modell von Olympus wartet, stellt der Hersteller erst einmal eine weitere digitale Spiegelreflex in konventioneller FourThirds-Bauweise vor. Aber auch die 12 Megapixel auflösende E-620 weist mit 130 mm × 94 mm × 60 mm (B × H × T; 475 g) eine kompakte Bauweise auf. Neu ist der der 7-Punkt-Autofokus mit fünf Kreuzsensoren und einem Arbeitsbereich von –1 bis 19 EV, der für das Spitzenmodell E-3 entwickelt wurde und nun in angepasster Form in der E-620 seine Arbeit verrichtet. Der 17,3 × 13,0 mm große Live-MOS-Sensor sorgt mittels Kontrast-AF für eine dauerhafte Motivansicht auf dem schwenkbaren 2,7-Zoll-LCD (320 × 240 Pixel; 230.000 Subpixel). Nebenbei kompensiert er Verwacklungen mit einer Leistung bis zu 4 Zeitwerten. Der „Supersonic Wave Filter“ soll derweil für ein staubfreies Innenleben und somit ebensolche Aufnahmen sorgen. Der optische Dachkantsucher deckt ein Bildfeld von 95 Prozent ab und hat eine 0,96-fache Vergrößerung.

Die E-620 arbeitet mit Empfindlichkeiten von ISO 100 bis ISO 3200 und bietet 1/4000 Sekunde als kürzeste Verschlusszeit. Die Blitzsynchronzeit liegt bei 1/180 s und ist damit nicht ganz so zügig wie bei der E-30; die Leistung des integrierten Blitzes gibt Olympus mit einer Leitzahl von 12 an. Auch die Bildrate im Serienmodus verringert sich gegenüber der E-30 leicht auf 4 statt 5 Bildern/s. Fotos nimmt die Kamera wahlweise im JPEG- oder Raw-Format auf, mit letzterem bietet sie sogar die Möglichkeit einer „Mehrfachbelichtung“, indem sie zwei Bilder übereinanderlegt. Gespeichert wird auf xD- oder CF-Karten. Die schon bei der E-30 eingesetzten „Art-Filter“ fehlen auch hier nicht: Damit kann der Fotograf Effekte wie beispielsweise „Körniger Film“ in die Bilder zaubern. Die kleine DSLR soll ab April für rund 750 Euro auf den Markt kommen, ein Kit mit dem ED 14-42 mm f/3,5-5,6 wird voraussichtlich 850 Euro kosten. (rst)