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Lytro: Erstes Video mit der Immerge-Kamera online

Lytro hat das erste mit der Immerge-Lichtfeldkamera produzierte Projekt unter dem Namen "Moon" vorgestellt. Es soll demonstrieren, dass es mit der Immerge-Kamera möglich ist, Live-Action und Filmqualität in 6DoF-Umsetzung zu realisieren.

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Lytro: Erstes Video mit der Immerge-Kamera online

Mit dem Projekt Moon hat Lytro eine erste mit seiner Immerge-Lichtfeldkamera produzierte Video-Sequenz vorgestellt, die Live-Action und Grafik in Filmqualität mit echter 6DoF-Bewegungsmöglichkeit (six degrees of freedom) für einen an einem fixen Punkt sitzenden Betrachter realisiert.

Lytro, der Entwickler von Lichtfeldkameras, der sich aus dem Consumerbereich zurückgezogen hat und jetzt dazu übergegangen ist, Lichtfeld-Kameras für professionelle Anwendungen im Bereich der Virtual Reality (VR) zu entwickeln, stellt auf seinem Blog mit dem Moon-Projekt seine erste mit der Lytro Immerge-Kamera realisierte Virtual Reality-Umsetzung vor.

Mit Moon will Lytro demonstrieren, welche Möglichkeiten für die Entwicklung von VR-Inhalten mit der Lytro Immerge Lichtfeldkamere, der dazu gehörenden proprietären Processing Pipeline und der spezifischen Playback-Technik möglich sind.

(Quelle: Lytro)

Zu den Vorteilen der jetzt gezeigten Umsetzung zählt Lytro...

  • ... die Möglichkeit des Betrachters, um die gezeigten Objekte herum zu schauen, als ob man mitten im Geschehen wäre, echte 3D-Wirkung für alle gezeigten Bereiche ohne irgendwelche Einschränkungen bei einer geänderten Ausrichtung des Kopfes.
  • ... die Integration von Live-Action und Computergrafik in Filmqualität
  • ... die Darstellung von Lichtreflexen in Abhängigkeit vom Blickwinkel des Betrachters.
  • ... keine Stitching-Artifakte, weil die Lichtfeld-Aufnahme eine genaue Wiedergabe der aufgenommenen Szene ermöglicht.

Man gibt von Seiten Lytros abschließend zu, dass es sich beim Moon-Projekt noch um die ersten Schritte gewissermaßen in der Kinderstube der VR-Technik handele und glaubt sich sicher, dass künftige Projekte noch eleganter umgesetzt werden könnten. Dazu hofft man auf die Zusammenarbeit mit einschlägigen Anwendern aus dem Bereich der VR. (Christoph Jehle) / (keh)