Menü

Mediathek-Tipps rund um das Thema Fotografie (KW 36)

In den Mediathek-Tipps dieser Woche (KW 36) finden Sie unter anderem Beiträge zur Fotografie von Lost Places, zu Fotografen in Konfliktgebieten wie Südafrika sowie zur Sicht von Fotografen auf Politiker in Deutschland.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 1 Beitrag

(Bild: Wdr)

Von

Es ist die Geschichte eines Erfolges und einer Tragödie: Ken Oosterbroek, João Silva, Kevin Carter und Greg Marinovich waren Anfang 20, als sie in die schwarzen Townships zogen, um die Gewalt dort zu zeigen. Das hatte vor ihnen noch kein weißer Fotograf gewagt. Die Fotojournalisten wurden mit dem World Press Foto Award ausgezeichnet. Doch nur zwei von ihnen überleben.

Die beiden Wuppertaler Alexandra Baumeister und Lars Feldhaus fotografieren so genannte "Lost Places", also vergessene Orte. Den Verfall und die Spuren der Zeit halten sie in ihren Fotos fest. Zum Teil stoßen sie dabei auf Überraschungen, zum Beispiel in einem alten Jugendstil-Bad in Krefeld, das langsam verfällt.

Sebastian Wehrle bringt Tradition und Moderne unter einen Hut. Mit alten Trachten trifft er im anhaltenden Retro-Boom den Zahn der Zeit. Eines seiner Ziele ist es, dem Schwarzwald durch seine Fotografien einen modernen Rahmen zu geben.

Wie inszenieren sich Politiker, wie Angela Merkel und Martin Schulz vor Fotografen? Seit mehreren Jahrzehnten ist Fotograf Marc Darchinger Mitglied der Bundespressekonferenz. Er analysiert für uns Fotos und Wahlplakate.

Eine gute Kamera allein reicht oft nicht, um ein Motiv perfekt abzulichten. Durch die App „Arsenal“ soll das einfacher werden: ein Algorithmus schlägt die optimalen Einstellungen für das perfekte Foto vor. (cbr)