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Messsucherkamera Leica M10-P: Mit Touchscreen, aber ohne roten Punkt

Leica bringt mit der M10-P eine besonders leise Version seiner Messsucherkameras auf den Markt. Dafür verzichtet der Hersteller sogar auf sein ikonisches Logo.

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Mit Touchscreen, aber ohne roten Punkt: Leica M10-P

(Bild: Leica)

Die M10-P verstäkt ab sofort Leicas Angebot an digitalen Messsucherkameras. Technisch basiert sie auf der 2017 vorgestellten Leica M10, mit einem Preis von 7500 Euro ist sie allerdings noch einmal deutlich teurer. Für 1000 Euro mehr gibt es auf den ersten Blick weniger: So fehlt der M10-P unter anderem das typische Leica-Logo mit rotem Punkt. Stattdessen weist lediglich ein geschwungener Schriftzug auf den Hersteller. Der will damit seinen Understatement-Ansatz unterstreichen.

Und so soll die M10-P auch die diskreteste M von allen sein. Leica spricht von einem extrem leisen Verschluss und dem leisesten Auslöser aller jemals gebauten M-Kameras. So soll wahrscheinlich nicht mal mehr der Fotograf mitbekommen, ob er ein Foto gemacht hat.

Neu ist auch ein Touchscreen mit einer für den Preis mageren Auflösung von 1,04 Mio. Pixeln (720 × 480 Bildpunkte). Mit ihm sollen Fotografen unter anderem schneller die Schärfe im LiveView-Modus beurteilen und im Wiedergabe-Modus blättern können.

Das Gehäuse der M10-P besteht aus einem Magnesium-Druckguss mit einem Kunstlederbezug. Zu haben gibt es die Messsucherkamera als schwarze und silbern verchromte Variante. In ihrem Inneren arbeitet wie bei der M10 ein CMOS-Chip im Kleinbildformat (24 mm × 36 mm). (ssi)