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Mini-Systemkamera: Panasonic Lumix GF3

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Noch kleiner als ihre Vorgängerin GF2 geriet die neue Micro-FourThirds-Kamera Panasonic Lumix GF3 – dem Hersteller zufolge soll sie die derzeit kleinste Systemkamera mit integriertem Blitz sein. Die GF3 wiegt ohne Objektiv nur 222 Gramm bei einer Gehäusetiefe von 32,5 mm. Dank eines verbesserten mechanischen Verschlusses sind mit der GF3 Serienbelichtungen mit maximal 3,8 B/s bei voller Auflösung möglich. Videos nimmt die GF3 in Full-HD-Auflösung 1080/50i im platzsparenden AVCHD-Format auf. Dabei stehen kontinuierlicher Autofokus mit Schärfeverfolgung (AF-Tracking) und Intelligente Automatik zur Verfügung.

Die GF3 ist mit einem 12-Megapixel-Live-MOS-Sensor ausgestattet (Größe 17,3 × 13 mm), als Bildprozessor kommt die schnelle Venus Engine FHD zum Einsatz; die Fokussierdauer soll dadurch beachtlich kurze 0,18 Sekunden betragen. Der neue Bildprozessor sorgt in der GF3 für ein gegenüber dem Vorgängermodell um etwa 3dB ((bei ISO 3200 und ISO 6400) verbessertes Signal-/Rauschverhältnis bei verbessertem Erhalt der Detailzeichnung.

Griffgerecht angeordnete Steuertasten und ein neues Einstellrad auf der Kamerarückseite sorgen zusammen mit der Touchscreen-Bedienung über den berührungssensitiven 7,5 cm (3“) großen LCD-Monitor für schnelle und einfache Bedienung, so Panasonic. Der Monitor löst Halb-VGA auf (460.000 Subpixel). Für die Detailbetrachtung erlaubt eine elektronische Lupe eine bis zu 16-fache Vergrößerung.

Ebenfalls neu: Mit dem Leica DG Summilux 1,4/25mm Asph. hat Panasonic nun insgesamt 12 Lumix-G-Objektive im Angebot. Preise für Kamera und Leica-Objektiv stehen derzeit noch nicht fest, dafür aber die Gehäuse-Farbpalette: Nur das Zoom-Kit mit 3,5-5,6/14-42mm wird es zusätzlich zu Schwarz in den Farben Chocolate, Perlmutt-Weiß und Rot geben. (cm)