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Nikon stellt drei neue Vollformat-Objektive vor

Mit der Festbrennweite AF-S NIKKOR 1.8/24 mm G ED und den beiden Zooms AF-S NIKKOR 2.8/24–70 mm E ED VR und AF-S NIKKOR 5.6/200–500 mm E ED VR ergänzt Nikon sein Sortiment um drei neu gerechnete FX-Objektive.

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(Bild: Nikon)

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Nikon Objektiv AF-S 24mm 1.8G ED (JAA139DA)
Nikon Objektiv AF-S 24mm 1.8G ED (JAA139DA) ab € 719,–

Nikon hat drei neu gerechnete FX-Objektive vorgestellt, die ab Ende August beziehungsweise ab Mitte September im Handel erhältlich sein sollen. Das erste Objektiv ist das lichtstarken AF-S NIKKOR 1.8/24 mm G ED, das an einer Kamera im DX-Format einen Bildwinkel wie ein 36-mm-Objektiv an einer KB-Vollformat-Kamera ermöglicht. Mit ihm will Nikon die Lücke zwischen den zuvor eingeführten 20mm- sowie dem 28mm-Objektiv schließen. Das Objektiv kommt laut Nikon mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 850 Euro in den Handel.

Drei neue Nikon-Objektive (3 Bilder)

AF-S NIKKOR 5,6/200–500 mm E ED VR (Bild: Nikon)

Knapp doppelt so teuer ist mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1600 Euro das AF-S NIKKOR 5.6/200–500 mm E ED VR. Das Objektiv will mit einer konstanten Lichtstärke über den gesamten Brennweitenbereich und einer optimierten Bildstabilisierung punkten, die über einen besonderen Sport-Modus verfügt. Es wird mit einem abnehmbaren Stativfuß geliefert und bringt ohne diesen nur 2,09 kg auf die Waage. Mit dem neuen Tele-Zoom will Nikon auch Hobbyfotografen erreichen und betont, dass das neue Objektiv die bislang preiswerteste Telebrennweite jenseits der 300 mm sei.

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 2500 Euro ist das ebenfalls mit einem Bildstabilisator ausgestattete AF-S NIKKOR 2.8/24–70 mm E ED VR das teuerste der drei vorgestellten Objektive. Es soll nach Aussage von Nikon die High-End-Version des mit der Nikon D3 im Jahr 2007 eingeführten und weiterhin lieferbaren 24–70-mm-Standard-Zooms sein und über eine verstärkte Tubuskonstruktion verfügen. Mit dem Einbau einer elektromagnetischen Blende will man für eine präzise und konsistente Belichtung sorgen und das Risiko von Defekten gegenüber einer mechanischen Blendenansteuerung reduzieren. (Christoph Jehle) / (keh)