Olympus OM-D E-M1 III: Spiegellose Systemkamera für Naturfotografen

Das neue Topmodell der OM-D-Kameras von Olympus orientiert sich stark am Vorgänger. Neuerungen finden sich im Detail - beispielsweise beim Autofokus.

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(Bild: Olympus)

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Die neue OM-D E-M1 III setzt sich nicht bahnbrechend von der Vorgängerin ab. Bei seiner neuen Spitzenspiegellosen setzt der Hersteller lieber auf Modellpflege im Detail. So arbeitet die Micro-Four-Thirds-Kamera erneut mit einem 20-Megapixel-Sensor im Four-Thirds-Format (17,3 mm × 13 mm) und einer 5-Achsen-Bildstabilisierung. Passend dazu ist auch wieder die Option "High-Res-Shot" an Bord, die Bilddateien mit einer Auflösung von bis zu 80 Megapixeln ermöglichen soll. Wie bei der E-M1X wird es hier ebenfalls einen "Freihand"-Modus geben, der Fotos mit einer Größe von 50 Megapixeln produziert.

Auch beim Autofokus setzt Olympus erneut auf das Hybrid-System, das Phasendetektion mit Kontrastmessung kombiniert, und bereits in der OM-D E-M1 II werkelte. Das ist sicher eine gute Entscheidung, denn die Vorgängerin gehörte zusammen mit dem Objektiv 12–40mm 1:2.8 Pro zum schnellsten Team, was wir bis dato in unserem Labor messen konnten. Auslöseverzögerung mit Autofokus: nur 0,17 Sekunden. Neu ist dagegen der sogenannte "Starry Sky AF". Laut Olympus soll ein neu entwickelter Algorithmus dafür sorgen, dass die Kamera selbst kleinste Sterne am Nachthimmel präzise scharf stellt. Mit dieser Funktion richtet sich der Hersteller gezielt an Astrofotografen.

Grundsätzlich richtet sich die Kamera an semi-professionelle Naturfotografen. Dafür bringt sie außerdem weitere Extras wie eine ND-Filter-Funktion mit, die längere Verschlusszeiten ohne externen ND-Filter ermöglichen soll. Außerdem besitzt die OM-D E-M1 III ein wetterfestes und frostsicheres Gehäuse, das Olympus ebenfalls leicht überarbeitet hat. Unter anderem besitzt sie nun einen Joystick, wie er mit der E-M1X eingeführt wurde. So können Fotografen besonders schnell AF-Bereiche verschieben.

Ab Ende Februar soll die Olympus OM-D E-M1 III in den Handel kommen und dann knapp 1800 Euro kosten. Im Kit mit dem Objektiv M.Zuiko Digital ED 12-40 mm F2.8 PRO wird sie voraussichtlich etwa 2500 Euro kosten.

(ssi)