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PhotoLine 16 veröffentlicht

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c't Fotografie
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Die Bildbearbeitung PhotoLine 16 ergänzt einige neue Effekte und erleichtert nichtdestruktive Korrekturen. PhotoLine bietet eine umfangreiche Palette an Arbeitsebenen, aus anderen Programmen als Einstellungs- oder Anpassungsebenen bekannt, die jederzeit ändernbare Anweisungen speichern, ohne die Bildpixel zu verändern. Eine neue Arbeitsweise präsentiert sich mit dem Arbeitsebenen-Dialog. Er zeigt zur gewählten Arbeitsebene die jeweiligen Korrekturen wie Gradationskurve, Unscharf-Maskieren-Filter oder Histogrammkorrektur gleichzeitig an. Der Dialog ist im Unterschied zu früheren Einstellungen der Arbeitsebenen nicht modular angelegt. Verschiedene Anpassungen lassen sich so nach Belieben verändern, ein- und ausblenden oder entfernen.

Der Arbeitsebenen-Dialog fasst in PhotoLine 16 nichtdestruktive Korrekturen zusammen.

Ähnlich wie Photoshop besitzt nun auch PhotoLine ein Verflüssigen-Werkzeug, mit dem sich Bilder per Pinsel verzerren lassen. Nach Aufruf blendet es ein Raster ein. Im Unterschied zum Photoshop-Werkzeug arbeitet es verlustfrei. Nach dem ersten Verwenden legt PhotoLine eine neue Ebene an, die alle Verzerrungen enthält.

Einige Ergänzungen erleichtern die Arbeit. Beispielsweise lässt sich die Pinselgröße bei gedrückter Strg-Taste mit einer Mausbewegung ändern. Welche Pixel einer Ebene transparent erscheinen sollen, kann man nun per Farbfilter regeln. So blendet das Programm beispielsweise alle roten, gesättigten Pixel aus. Tauchen in PSD- und PDF-Dateien unbekannte Fonts auf, fragt es, mit welchen es diese ersetzen soll.

Daneben spendiert der Hersteller Computerinsel seiner Bildbearbeitung einige neue Filter. Beispielsweise lässt sich Filmkorn ergänzen oder das Bild in verschiedenen Formen rastern. Als Druckraster stehen der Graukanal, aber auch Lab, RGB und CMYK zur Verfügung. Der Filter "Maximum rund" erzeugt einen Bokeh-ähnlichen Effekt.

PhotoLine 16 steht als Shareware für Windows und Mac oS X zum Download zur Verfügung. Sie blendet beim Start für zehn Sekunden eine Registrierungsaufforderung ein. Nach 30 Tagen verlängert sich die Dauer auf 30 Sekunden. Die Vollversion kostet 60 Euro, ein Upgrade die Hälfte.

Siehe dazu auch:

(akr)