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Picasa erscheint für Mac OS X

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Google veröffentlicht die kostenlose Bildverwaltung Picasa für Mac OS X. Die Software steht ab sofort zum Download bereit, wenn auch vorerst nur auf der amerikanischen Google-Seite und als englischsprachige Betaversion. Nachdem Google Picasa im Jahre 2004 gekauft hatte, war die Software zunächst als Windows-Version und seit 2006 dann auch für Linux verfügbar. Der Funktionsumfang der Mac-Variante soll der Windows-Version in nichts nachstehen.

Bereits seit 2007 bietet Google ein iPhoto-Plug-in an, mit dem Mac-Nutzer Bilder auf die Community-Seite Picasa Web Albums laden können. Picasa kann allerdings deutlich mehr als Fotos online veröffentlichen. Die Software sortiert Fotos automatisch anhand des EXIF-Datums in chronologischer Reihenfolge. Sie bearbeitet häufige Aufnahmefehler, hellt Fotos beispielsweise auf oder korrigiert rote Augen. Die Originale behält sie immer bei. Mac-Nutzer müssen also nicht befürchten, dass sich an bestehenden iPhoto-Alben durch die Verwendung von Picasa etwas ändert. Der Nutzer kann Überschriften in Picasa ergänzen oder diese laut Google aus iPhoto importieren. Im Gegenzug schreibt Picasa nach Herstellerangaben aber nichts in die iPhoto-Bibliothek zurück.

Siehe dazu auch:

(akr)