Preiserhöhungen bei Nikon und Sigma

Nikon und Sigma wollen das Jahr 2017 mit Preiserhöhungen starten. Bei Sigma sollen die Preise schon zum 1. Januar 2017 steigen. Nikon hat den deutschen Fachhandel über eine neue Preisrunde zum 1. Februar informiert.

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Preiserhöhungen bei Nikon und Sigma

Wird 2017 teurer: Nikon D750

(Bild: Nikon)

Update
Von
  • Christoph Jehle

Preiserhöhungen bei Sigma und Nikon: Sigma will die Preise für Objektive mit Micro-Four-Thirds-, Sony-, Nikon- und Canon-Anschluss um neun bis 28 Prozent erhöhen, wie aus einer am 29. November 2016 bei Nikon Rumors veröffentlichten Händler-Einkaufspreisliste hervorgeht.

Nikon wird in Europa zum 1. Februar 2017 mit Preiserhöhungen nachziehen, wie von mehreren Händlern in Deutschland zu hören war. Die Kopie einer aktuellen deutschen Preisliste von Nikon, die am 9. November 2016 von Nikon Rumors online gestellt wurde, zeigt deutliche Erhöhungen. So wird als deutscher UVP für ein D750-Gehäuse ab Februar ein Endkundenpreis von 2.300 Euro aufgerufen. Derzeit (12. Dezember 2016) liegt der Gehäuse-Straßenpreis für eine D750 noch bei 1.800 bis 1.850 Euro.

[Update, 12.12., 14:20 Uhr] Nachtrag: 2014 wurde die Nikon D750 mit einem UVP von gut 2150 Euro in den Markt eingeführt.

Die Preise japanischer Kamerahersteller kennen in den letzten Monaten nur noch eine Richtung: aufwärts. Dazu trägt die Wechselkurs-Entwicklung des japanischen Yen ebenso bei, wie der Rückgang der Verkaufszahlen. Die bestehenden Entwicklungs- und die sonstigen Fixkosten müssen auf eine immer kleinere Anzahl verkaufter Kameras umgelegt werden. Dadurch steigen die Preise pro Stück weiter, was in der Konsequenz zu reduzierten Absätzen führt. Eine Trendumkehr zu höheren Stückzahlen ist derzeit nicht erkennbar und damit auch kein Ausbruch aus dieser Entwicklung. (ssi)