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Reisefotografie: c't Fotografie unterwegs in den Albanischen Alpen

Kultur, Natur und landschaftliche Schönheit: Heute ist c't Fotografie unterwegs in den albanischen Alpen. Speziell in den Nationalparks Valbona und Theth gibt es für Fotobegeisterte viel zu entdecken – vorzugsweise mit einem (Ultra-)Weitwinkel.

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(Bild: Hans Sterr)

Hans Sterr

Hans Sterr ist Fotograf und führt mit seiner Firma Alpinbilder.de seit 2009 Fotoworkshops im In- und Ausland durch. Für c't Fotografie beschreibt er hier einige seiner Fotoreisen, die ihn in viele fotografisch hochinteressante Gegenden dieser Erde geführt haben

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Albanien ist für europäische Reisende noch immer mehr oder weniger Neuland. Entsprechend wächst die touristische Infrastruktur nur zögerlich. Dabei hat das Land sehr viel zu bieten an Kultur, Natur und landschaftlicher Schönheit.

Speziell in den Nationalparks Valbona und Theth, die beide in den Albanischen Alpen liegen und deren Täler nur durch einen schmalen und unwegsamen Bergpass verbunden sind, gibt es für Naturliebhaber und natürlich Fotobegeisterte noch viel zu entdecken.

Die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Einwohner tut ein übriges, sich hier wohl zu fühlen. Zwar ist die Sprache durchaus ein Hindernis, aber vor allem bei jüngeren Leuten kommt man mit Englisch ganz gut voran – und wenn man etwas Glück hat, trifft man sogar auf deutsch sprechende Albaner.

Die Albanischen Alpen (18 Bilder)

Am Berg Sarisalltik

Der Blick geht vom nach einem Eremiten benannten Berg hinaus in die Ebene von Tirana. Leider hängt fast immer Smog über der Hauptstadt Albaniens, so dass der Blick selten ungetrübt ist. Eine leichte Telebrennweite verdichtet die Perspektive.
(Bild: Hans Sterr, Canon EOS 5D Mark III, 105mm, f9, 1/125s, iso200)

Da die Tierwelt in dieser Region wenig ausgeprägt ist, lohnt die Mitnahme eines langen und schweren Teleobjektivs kaum; empfohlen sind dagegen (Ultra-)Weitwinkelobjektive für Landschaft und Bergwelt. Ein leichtes Telezoom bis etwa 100 mm ergänzt die Ausstattung aus meiner Sicht ausreichend.

Sorgen um seine Kameraausrüstung muss man sich nach meiner Erfahrung übrigens nicht mehr machen, als in vielen anderen Ländern auch: Sobald man die Städte hinter sich gelassen hat, ist die Diebstahlsgefahr sehr gering. Und wie in anderen Ländern auch, ist es immer ein Vorteil, von Einheimischen begleitet zu werden – sie sind ein zuverlässiger Schutz vor Unbill jeder Art.

Tipp: Sie sind auch Fotograf – egal ob Profi oder Amateur –, in der Welt unterwegs und haben beeindruckende Fotos von einer bestimmten Gegend, die Sie gerne der c't Fotografie-Community vorstellen möchten? Wenn ja: Wir freuen uns über eine Mail an ct-fotografie-unterwegs@heise.de. Schreiben Sie uns darin kurz, welche Gegend Sie gerne vorstellen möchten und hängen Sie 5 bis 10 bitte erstmal niedrig aufgelöste (!) Bilder an. Wir setzen uns dann ggf. mit Ihnen in Verbindung. (Hans Sterr) / (keh)