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Sieben auf einen Streich: Kompakt-Neuheiten von Fuji

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Gleich sieben neue FinePix-Kompaktkameras bringt Fuji ab Anfang März auf den Markt. Bemerkenswert ist dabei weniger die Modell- und Gehäusefarbvielfalt, sondern eher der sang- und klanglose Abschied von der beim Käuferpublikum bislang eher zurückhaltend angenommenen xD- zugunsten der billigeren und weitverbreiteten SD-/SDHC-Karten als Speichermedium – ein durchaus begrüßenswerter Schritt, ebenso wie die Beschränkung auf vernünftige 10 Megapixel bei allen neuen Modellen. Im Lieferumfang der Kameras ist allerdings keine SD-Karte enthalten, dafür aber ein interner Speicher von 23 bis 50 MByte vorhanden, je nach Modell. Auch ein SuperCCD findet nicht mehr Verwendung, der bleibt fürderhin den Top-Modellen von Fuji vorbehalten.

FinePix Z30: Ultrakompakter Handschmeichler

Die rundliche neue Finepix Z30 von Fujifilm versteht sich als ultrakompakte Designkamera ohne Ecken und Kanten – und das im Wortsinn. Der 10-Megapixel-Handschmeichler (1/2,3-Zoll-CCD, Dreifach-Standardzoom) ist in fünf "Trendfarben" erhältlich: Pink, Violett, Orange, Weiß und Schwarz. Die Z30 bietet eine Motiv-Automatik, ISO-Einstellungen bis 1600 und ein 2,7-Zoll-Display mit QVGA-Auflösung (320 × 240 Bildpunkte, 230.000 Subpixel). Bereits von den letzten Photokina-Neuheiten bekannt ist der so genannte Blog-Modus, der Fotos und Filme automatisch auf eine geeignete Größe zum Einstellen auf Webseiten, Blogs oder für den E-Mail-Versand bringt, und die Selbstauslöser-Modi "Couple Timer" (Auslösen bei zwei erkannten Gesichtern) und "Group Timer" (Auslösen, wenn eine bestimmte Anzahl Gesichter erkannt wurde). Manuelle Belichtungseinstellungen sind abgesehen von einer Belichtungskorrektur in den AE-Programmautomatik nicht möglich. Die Z30 misst 90,5 × 59 × 25,7 mm bei 116 g Gewicht (ohne Akku), sie soll 179 Euro kosten.

WP wie waterproof: Finepix Z33 WP

Mit 92 × 59,6 × 20,6 Milimetern noch etwas flacher ist die nur 110 g schwere Outdoor-Kamera Z33 WP, die bis 3 m Tauchtiefe wasserdicht sein soll. Die technischen Daten entsprechen der Z30, nur der Preis liegt etwas höher: 199 Euro ruft Fuji für die in Grün, Blau, Schwarz, Gelbgold und Pink erhältliche Kamera auf.

Eine klassische Superzoom-Kamera mit relativ geringen Abmessungen (102,5 × 73 × 67,8 mm, 324 g) ist die 259 Euro teure S1500, die über ein 12-fach-Zoomobjektiv mit dem Brennweitenbereich von 33-396mm (äquivalent zu KB) verfügt und ebenfalls 10 Megapixel auflöst. Um Verwacklungen bei den Aufnahmen zu verhindern, ist die S1500 mit einer "doppelten Bildstabilisierung" aus mechanischem Bildstabilisator (CCD-Shift) und hoher ISO-Empfindlichkeit ausgestattet. Bei auf 3 Megapixel reduzierter Auflösung wird sogar eine 6400-ISO-Stufe angeboten. Die Kamera kennt außerdem einen Panorama-Modus, der drei aufeinanderfolgende Bilder schon in der Kamera zusammenfügt, und erstmals bei einer Fuji-Kompaktkamera einen nachführenden "Tracking Auto Fokus", überflüssige Leerzeichen inklusive. In 2-MP-Auflösung soll die S1500 bis zu 7,5 Serienbilder pro Sekunde liefern, bei voller Auflösung 1,4.

Klassisch in schwarz oder silber: Finepix J250 und J210

(Bild: Fuji)

Praxisgerecht weitwinklig beginnt der 5-fach-Zoom bei den gehobenen Einsteiger-Modellen J250 und J210, er bietet einen Brennweitenbereich von 28 bis 140 mm (äquivalent zu KB). Die 189 Euro teure J250 bietet einen mechanischen Bildstabilisator und ein größeres Display (3 Zoll oder 7,6 cm), während die J210 (169 Euro) ihre QVGA-Auflösung auf 2,7 Zoll Diagonale (6,9 cm) verteilt. Noch kleiner und billiger sind die J20 und J25 aus Fujis Einsteiger-Segment, die nur 91 × 56 × 17,4 mm messen. Hier gibt es für 149 Euro (J20) beziehungsweise 159 Euro (J25) aber auch nur noch ein Dreifach-Standardzoom und keinen Bildstabilisator mehr. Die J25 weist wiederum das größere Display (3 gegenüber 2,7 Zoll) auf. (cm)